Beschreibung der Studie

Endometriose ist eine weit verbreitete gynäkologische chronische Erkrankung, bei welcher gebärmutterschleimhautähnliche Zellen außerhalb der Gebärmutter vorkommen und zu starken Menstruationsbeschwerden, Unterbauchschmerzen, Sterilität oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen können. Ziel dieser Studie ist die Erforschung des Zusammenhangs von Partnerschaft, Schmerzerleben und Stress bei 120 Frauen mit und ohne Endometriose und deren Partnern.

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Studiendetails

Studienziel Einmalige Fragebogenuntersuchung zu Partnerschaft, Schmerzerleben und Stress bei Endometriose bei Frauen und deren Partner nach Laparoskopie im Universitätsklinikum; der Fragebogen wurde aus folgenden Fragebögen zusammengestellt: Endometriosis Health Profile (EHP-5), Deutscher Schmerzfragebogen (DSF), Perceived Stress Scale (PSS), Depression Anxiety Stress Scales (DASS), Fragen aus dem Swiss Household Panel (SHP), Screen-IVF, Female Sexual Function Index (FSF) and Spiritual and Religious Attitudes in Dealing with Illness (SpREUK)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 240
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Institut für Medizinische PsychologieZentrum für Psychosoziale Medizin (ZPM)UniversitätsKlinikum Heidelberg
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Frauen zwischen 18 und 45 Jahren (mit ihren Partnern), die sich im Zuge ihrer Behandlung in der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen des Universitätsklinikums Heidelberg bzw. der Universitätsklinik für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Innsbruck einer Laparoskopie zur organischen Befundabklärung unterziehen, können an der Studie teilnehmen.

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien bestehen in der Verweigerung der Teilnahme und/oder nicht ausreichenden Deutschkenntnissen sowie bei Vorliegen lebensbedrohlicher Erkrankungen.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Endometriose betrifft 10-15 % aller Frauen, in Kinderwunschambulanzen geht man von bis zu 70% betroffenen Patientinnen am Patientinnenklientel aus. Eine Behandlung bei Endometriose hat in den meisten Fällen chirurgische und medikamentöse Komponenten, die zu verbesserten Symptomen, indes zu keiner Heilung führen. Da die Prognose der Endometriose unklar ist, kann dies einen zusätzlichen Stressfaktor für die betroffenen Patientinnen und ihre Partner darstellen. Endometriose zeigt sich mit unterschiedlich gravierenden Symptomen, welche die Lebensqualität der betroffenen Frauen, neben den teilweise starken körperlichen Schmerzen, auch aufgrund psychosozialer Folgen wie depressiver Stimmung, erhöhter Ängstlichkeit, Kinderlosigkeit sowie Problemen bei der aktiven Alltagsbewältigung erheblich einschränken können. Ein weiterer wichtiger Faktor, der die Lebensqualität und somit auch den Krankheitsverlauf und das Krankheitserleben beeinflussen kann, ist das partnerschaftliche Erleben. Es ist bekannt, dass soziale und partnerschaftliche Unterstützung den Verlauf verschiedener Krankheiten positiv beeinflussen. Ziel dieser Studie ist die Erforschung des Zusammenhangs von Partnerschaft, Schmerzerleben und Stress bei Frauen mit und ohne Endometriose und deren Partnern sowie der Einfluss von Variablen wie Sexualität, Kinderwunsch, soziale Unterstützung, Depression, Ängstlichkeit und Spiritualität in Bezug auf Endometriose. Die Studie ist als quantitative Querschnittsstudie mit einer Gesamtstichprobengröße von N=120 Frauen und deren Partnern geplant. Teilnehmen können alle Patientinnen, die sich im Zuge ihrer Behandlung in der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Fertilitätsstörungen des Universitätsklinikums Heidelberg einer Laparoskopie zur organischen Befundabklärung unterziehen. Psychometrische Parameter werden über Fragebögen im Rahmen von Selbstbeurteilungsinstrumenten erfasst.

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