Beschreibung der Studie

Sowohl bei Krebserkrankungen des Endometriums als auch des Gebärmutterhalses erfolgt als Therapie zunächst die chirurgische Entfernung des Tumors. Auch die benachbarten Lymphknoten werden entfernt, insbesondere der sogenannte Wächterlymphknoten, der besonders intensiv untersucht wird. Je nachdem ob er befallen ist oder nicht, werden weitere Therapiemaßnahmen entschieden. Die OP-Planung erfolgt am Universitätskrankenhaus Tübingen meist mittels kombinierter Positronenemissions-/Magnetresonanz-Tomographie (PET/MRT). Im Rahmen dieser Beobachtungsstudie wird untersucht, wie gut die verschiedenen bildgebende Methoden sind, einen befallenen Wächterlymphknoten gut zu erkennen.

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Studiendetails

Studienziel Korrelation verschiedener bildgebender Verfahren zur SLN-Darstellung (SLN=Sentinele Lymphknoten) (SPECT/CT, intraoperative Darstellung, PET/MR) untereinander und in Bezug auf den Gold-Standard (immunhistol. Analyse) zur präoperativen Lokalisation des befallenen/nicht-befallenen SLN.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 333
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Tübingen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patientinnen mit Zervix- o. Endometriumkarzinom, bei denen aus folgenden Gründen eine PET/MR-Untersuchung klinisch indiziert ist:
  • Primärstaging/Restaging bei fortgeschrittener Erkrankung u. unklarem Befund in der konventionellen Bildgebung zur OP-Planung
  • oder
  • Rezidivdiagnostik: vor OP bei pelvinen Rezidiv zum Ausschluss extrapelviner Metastasen
  • Alter: ≥18 Jahre
  • schriftliche Einwilligung der Patientinnen

Ausschlusskriterien

  • Histologisches Typ Karzinosarkom oder andere seltene Entitäten
  • Schwangerschaft o. stillende Patientin
  • keine vorliegende Patienteneinwilligung

Adressen und Kontakt

Radiologische Klinik, Nuklearmedizin & Frauenklinik, Tübingen

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Häufig gestellte Fragen

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Zervix- und Endometriumkarzinome gehören zu den häufigsten Tumorerkrankungen der Frau. In beiden Fällen sind die frühzeitige Erkennung und – bei fortgeschrittener Erkrankung - die komplette Entfernung der Lymphknotenmetastasen wichtige prognostische Faktoren. Goldstandard ist die Lymphonodektomie, die technisch anspruchsvoll und häufig mit einer hohen Morbidität verbunden ist. Für Operateur und Patientin ist daher eine möglichst exakte OP-Planung anhand prä-operativer Bilddiagnostik erstrebenswert, um so die Radikalität der OP auf das nötige Mindestmaß zu beschränken. Um dies zu erzielen werden bereits verschiedene Techniken der Sentinel Lymphknoten (SLN)-Darstellung eingesetzt. In der vorliegenden Beobachtungsstudie soll prospektiv untersucht werden, inwieweit die klinisch zum Staging durchgeführte PET/MR-Bildgebung mit dem Goldstandard - der histopathologischen Analyse des entnommenen SLN – und auch anderen verfügbaren SLN-Analysen (Tc 99m-MAA SPECT/CT, intra-operative Darstellung mit Tinte) korreliert. Eine sichere prä-operative Lokalisation des SLN mit gleichzeitiger Befunderhebung bzgl. seines möglichen Tumorbefalls könnte in Zukunft die Morbidität der Lymphonodektomie betroffener Patientinnen deutlich senken. Weiter bietet dieses Setting die einmalige Möglichkeit, PET/MR-Datensätze mit quantitativer SPECT/CT sowie (semi)quantitativen immunpathologischen Analysen zu korrelieren. So könnte z.B. die Nachweisgrenze von Tumorzellen pro SLN-Volumen, per PET (SUV) oder MRT (DWI) ermittelt werden.

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