Beschreibung der Studie

Nasenbluten ist einer der häufigsten HNO-Notfälle. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes (www.destatis.de) führt Nasenbluten seit 2010 jährlich zu ca. 20.000 stationären Aufenthalten in Deutschland. Davon endeten im Jahr 2015 6 Fälle tödlich. Eine große Mehrheit dieser Patienten nimmt verschiedene Blutverdünner ein. Seit 2008 ist eine neue Generation von Blutverdünnern in Deutschland zugelassen. Bisher sind kaum Studien, die den Einfluss von diesen neuen Medikamenten auf die Krankenhausdynamik bezüglich Nasenbluten untersuchten, publiziert worden.

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Studiendetails

Studienziel Anhand der KIS (Krankenhaus Informations System) werden die Daten für den Zeitraum 01.01.2011-01.01.2018 retrospektiv analysiert. Prim. Endpunkte sind Verweildauer in Tagen, Art der Therapie und evtl. Notwendigkeit einer operativen Intervention
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 540
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle SANA Kliniken Leipziger Land

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten mit einem Alter von mindestens 18 Jahren, die stationär mit der Diagnose Epistaxis (ICD 10 „R04.0“) im Zeitraum vom 01.01.2011 – 01.04.2018 in den SANA Kliniken Leipziger Land, Klinikum Borna behandelt wurden

Ausschlusskriterien

  • Neoplasie der Nase oder Nasennebenhöhlen
  • Morbus Osler-Weber-Rendu
  • Traumatisch bedingte Epistaxis
  • Alter < 18 Jahre
  • Akute Infektionen der oberen Atemwege
  • laufende Chemotherapie
  • postoperative Blutungen nach transnasaler Operation
  • hämatologische Erkrankungen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Blutgerinnungsstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Epistaxis ist einer der häufigsten HNO-Notfälle. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes (www.destatis.de) führt Nasenbluten seit 2010 jährlich zu ca. 20.000 stationären Aufenthalten in Deutschland. Davon endeten im Jahr 2015 6 Fälle tödlich. Eine große Mehrheit dieser Patienten nimmt Antikoagulantien oder Thrombozytenaggregationshemmer ein. Seit 2008 sind die ersten sog. direkten oralen Antikoagulantien (DOAK) in Deutschland zugelassen. Anfänglich nur zur Prophylaxe von venösen Thromboembolien (VTE) vor prothetischen Hüft- und Kniegelenksersatz-Operation. Seit 2011 wurde die Zulassung erweitert für die Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern sowie zur Therapie und Rezidivprophylaxe nach venösen Thromboembolien. DOAK sind direkte Inhibitoren von Gerinnungsfaktoren: Dabigatran hemmt kompetitiv Thrombin (Faktor IIa), Rivaroxaban, Apixaban und Edoxaban sind Faktor Xa-Inhibitoren. Bisher sind kaum Studien, die den Einfluss von DOAK auf die Krankenhausdynamik bezüglich Epistaxis untersuchten, publiziert worden.

Quelle

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