Beschreibung der Studie

Klasse2000 ist das in Deutschland am weitesten verbreitete im Schulunterricht verankerte Präventionsprogramm zur Gesundheitsförderung und Sucht- und Gewaltvorbeugung in der Grundschule. Das universelle Präventionsprogramm hat in den letzten 25 Jahren bundesweit über 1,4 Millionen Kinder erreicht. Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) evaluiert die Durchführung in Niedersachen im Jahr 2017 als eine groß angelegte repräsentative Schülerbefragung von Viertklässler/innen (n = 6376 Schüler/innen). Mit einem Vergleich von Kindern, die an Klasse2000 teilgenommen haben und Schüler/innen, die dieses Programm nicht durchlaufen haben, sollen die Aspekte Lebensqualität, Selbstwert, die Emotionsregulation, Ernährungsverhalten, Verhaltensauffälligkeiten und das Klassenklima untersucht werden. Zudem wird die Opfer- und Täterschaft von Bullying, der Alkoholkonsum und Rauchen sowie Mediennutzungszeiten betrachtet. Durchgeführt wurden neben einer Befragung der Schüler/innen, eine Elternbefragung, eine Lehrkräftebefragung sowie eine Befragung der Schuldirektor/innen. Die Ergebnisse über die Wirksamkeit des Klasse2000-Präventionsprogramms bilden eine wissenschaftliche Grundlage für die Legitimierung universeller Präventionsprogramme sowie die Planung zukünftiger Präventionsprogramme.

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Studiendetails

Studienziel Durchgeführt wurden neben einer Befragung der Schüler/innen, eine Elternbefragung, eine Lehrkräftebefragung sowie eine Befragung der Direktor/innen. Alle Befragungen fanden am Ende der vierten Klasse statt. Das Präventionsprogramm Klasse2000 hat einen positiven Einfluss auf die mentale Gesundheit der Kinder. - Lebensqualität. Inventar zur Erfassung der Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen (ILK) aus Eltern- und Kindersicht - Selbstwert. Kid-Kindl Fragebogen zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen aus Eltern- und Kindersicht - Emotionsregulation. FEEL-KJ aus Kindersicht - Verhaltensauffälligkeiten. Strengths and Difficulties Questionnaire in der deutschen Übersetzung (SDQ-Deu) aus Eltern- und Kindersicht. Das Präventionsprogramm Klasse2000 hat einen positiven Einfluss auf das Gesundheitsverhalten der Kinder. - Ernährungsverhalten. Angelehnt an die Evaluationsstudie von Klasse2000 des IFT-Nord, werden Kinder und Eltern auf einer vierstufigen Skala zu der Ernährung Ihres Kindes befragt - Bewegungsverhalten. Angelehnt an die KFN Schülerbefragungen mit einer Frage nach der Anzahl von Stunden, die die Kinder außerhalb der Schule mit Sport verbringen, im Selbst- und Fremdbericht (Eltern).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 6376
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Viertklässler/innen an allgemeinbildenden Grundschule in Niedersachsen

Ausschlusskriterien

  • Mangelnde Deutschkenntnisse

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Niedersachsen

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Häufig gestellte Fragen

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Das Ziel der Studie stellt eine großangelegte Evaluation der Effektivität des Präventionsprogramms Klasse2000 mit über 6000 Viertklässler/innen dar, die sich mit der tatsächlichen Umsetzung und Wirkung von Klasse2000 in der Praxis auseinandersetzt. Die Wirkung des Präventionsprogramms wurde bisher nicht mit einer repräsentativen Stichprobe evaluiert, sodass die vorliegende Studie die erste repräsentative Evaluation von Klasse2000 für das Bundesland Niedersachsen darstellt. Die Befragungen fanden am Ende der vierten Klasse und somit nach Ablauf der Intervention statt. Befragt wurden zum einen Schüler/innen, die an dem Programm Klasse2000 teilgenommen haben und Kinder, die dieses Programm nicht durchlaufen haben. Erwartet werden positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden, das Gesundheitsverhalten und das Klassenklima. Zudem wird untersucht, ob das Programm zu weniger Bullying und Viktimisierung, Alkohol- und Zigarettenkonsum sowie problematischer Mediennutzung führt. Da es im Rahmen des beschriebenen Forschungsansatzes nicht möglich ist, die Teilnehmer auf eine Experimental‐ und Kontrollbedingung zu randomisieren, soll hier mit dem sogenannten Propensity Score Matching Verfahren ein alternativer Ansatz präsentiert werden. Die grundsätzliche Idee dieses Matching‐Ansatzes besteht darin, für alle Schülerinnen und Schüler, die an Klasse2000 derzeit teilnehmen (Viertklässler/innen), aus einer großen Vergleichsgruppe von „Normalschülern“ diejenigen auszuwählen, die den teilnehmenden Schülern in relevanten, aber von der Teilnahme an Klasse2000 unabhängigen Charakteristika (Geschlecht, sozioökonomischer Status, etc.) möglichst genau entsprechen. Die Matching‐Prozedur weist mittels eines Zuordnungsalgorithmus den Individuen der Kontrollgruppe verschiedene Fallgewichtungen zu. Die Schätzung von Treatment‐Effekten erfolgt anschließend mittels regressionsanalytischer Verfahren, wobei die oben beschriebenen Fallgewichtungen in diesen Berechnungen Berücksichtigung finden.

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