Beschreibung der Studie

Bei Patienten mit Hirntumoren kommt es auf eine genaue Diagnostik an, insbesondere für die Festlegung der Therapiemaßnahmen. Dabei helfen genetische Untersuchungen zur Einteilung in verschiedene Tumorsubtypen. Die diagnostische Bildgebung kann von den genetischen Mutationen unabhängige Tumorcharakteristika zeigen, die ggf. eine noch genauere Subtypisierung erlauben. In dieser Studie geht es darum, bei Patienten mit Hirntumoren solche Bild-basierten Charakteristika - auch unter Therapieeinfluss - zu finden und ihren prognostischen Stellenwert zu beschreiben. Dies soll mittels verschiedenen Parametern aus Kernspin (Magnetresonanztomographie) und Positronenemissionstomographie (PET) erfolgen.

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Studiendetails

Studienziel Evaluation der MRT-Bildgebungsparameter DSC-Perfusion, ASL-Perfusion, Diffusion (Kurtosis) sowie FET-PET/MRT als Marker für das Therapieansprechen sowie für die Differenzierung von therapieassoziierten Veränderungen und vitalem Tumor bei Astrozytomen (mit bzw. ohne IDH-Mutation) und in Oligodendrogliomen.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Tübingen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Histologisch gesichertes Astrozytom o. Oligodendrogliom WHO-Grad II-IV,
  • vorhandene molekulare Charakterisierung nach der WHO-Klassifikation 2016 in die Subgruppen IDH-negative Astrozytome, IDH-positive Astrozytome u. Oligodendrogliome,
  • geplante Radio- oder Chemotherapie,
  • Alter ≥18 Jahre,
  • vorliegende schriftliche Einverständniserklärung zur Studienteilnahme nach Aufklärung.

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft, Stillzeit,
  • Erkrankungen, die ein 50-minütiges, ruhiges Liegen im Untersuchungsgerät verhindern (z.B. Schmerzen, Klaustrophobie),
  • Kontraindikationen für MRT,
  • Kontraindikation gegen Gadolinium (MR-Kontrastmittel),
  • Eingeschränkte Geschäftsfähigkeit.

Adressen und Kontakt

Radiologische Klinik, Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie, Tübingen

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

In dieser Studie soll untersucht werden, ob die unterschiedlichen MRT-Bildgebungsparameter dynamic susceptibility DSC-Perfusion, arterial spin labeling (ASL)-Perfusion, Diffusionsbildgebung (DWI) und die FET-PET/MRT-Bildgebung in verschiedenen Gliom-Subgruppen nach der neuen WHO-Klassifikation, unabhängig vom genetischen Mutationsstatus, das Therapieansprechen beurteilen können und vitalen Tumor von therapieassoziierten Veränderungen differenzieren können. Dies soll insbesondere die Früherkennung von Rezidiven verbessern. Hierdurch könnte eine Optimierung der adjuvanten Behandlung durch bildgebende Parameter erreicht werden. Des Weiteren soll untersucht werden, ob die Kombination aus Bildgebungsparametern einzelnen Parametern in der Aussagekraft überlegen ist und ob die Parameter zudem einen prognostischen Wert für den Krankheitsverlauf der unterschiedlichen Gliomgruppen haben. Als zusätzliche Nebenfragestellung soll untersucht werden, ob für die teils simultan (PET und morphologisches MRT) und teils sequentiell (morphologisches MRT und zusätzliche MR-Sequenzen) akquirierten Sequenzen eine Bewegungskorrektur nötig ist.

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