Beschreibung der Studie

Neuste Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass T-zellen bei der Entstehung von Typ 2 Diabetes und Alzheimer-Krankheiten eine wichtige Rolle spielen. In Anbetracht der aktuellen Literatur gehen wir davon aus, dass die Fehlregulation in spezifischen T-Zellen Populationen sowohl in Typ 2 Diabetes als auch in Alzheimerkrankheit durch einen genetische Variation erklärt werden kann, der die T Zellen zu mehr pro-inflammatorischen und weniger entzündungshemmenden Zellpopulationen fördert. Um die Rolle von T-Zellen in beiden Krankheiten zu klären, wird im Rahmen dieser Studie Blut von gesunden männlichen Freiwilligen abgenommen zur Isolierung von T-Zellen. Anschließend werden die Zellen manipuliert, um die Rolle dieser genetischen Variation bei ihrer Aktivierung und Differenzierung zu bestimmen.

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Studiendetails

Studienziel Die primären erwarteten Ergebnisse sind Veränderungen in der Aktivierungs- und Differenzierungskapazität von T-Zellen nach Gen-Knock-Down und Genom-Editing.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle TUM

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gesunde Männer im Alter zwischen 18 und 40 Jahren.
  • BMI zwischen 18,5 und 30 kg/m².
  • Schriftliche Einverständniserklärung.

Ausschlusskriterien

  • Typ 1 und 2 Diabetes; Raucher; Kardiovaskuläre Erkrankungen; sonstige schwere Erkrankung (wie z.B. Krebs); Antibiotikabehandlung in den letzten 6 Monaten

Adressen und Kontakt

TUM, Freising

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Häufig gestellte Fragen

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Genomweite Assoziationsstudien (GWAS) haben zahlreiche nicht-kodierende Varianten identifiziert, die mit komplexen menschlichen Krankheiten assoziiert sind. Nicht selten ist dabei ein einzelner Lokus mit zwei oder mehr Krankheiten oder Merkmalen (Pleiotropie) assoziiert. Epidemiologische Studien haben einen Zusammenhang in der Genetik von Typ 2 Diabetes (T2D) und Alzheimer-Krankheit (AD) festgestellt. Die zugrunde liegenden Mechanismen sind bisher nicht verstanden. In diesem Projekt wollen wir die spezifischen, kausalen Varianten, die molekularen Mechanismen und die Hauptregulatoren der gemeinsamen Genetik von Typ 2 Diabetes und Alzheimer-Krankheit aufklären. Durch die Computer-gestützte Analyse von Enhancerprofilen wurden T-Zellen identifiziert, welche in beiden Krankheiten eine Rolle spielen. Die Zahl und Aktivität bestimmter T-Zell-Subtypen scheinen bei beiden Krankheiten verändert zu sein. Im Rahmen dieser Studie möchten wir die Genetik hinter dieser Veränderung untersuchen. Daher sind primäre menschliche periphere mononukleäre Zellen (PBMCs) unser Wahlmodell für die weiteren geplanten in vitro Experimente. Die T-Zellen werden aus den PBMCs isoliert und hinsichtlich ihrer T-Zell-Aktivierung und Differenzierung untersucht. Um die Kausalvariante zu bestätigen und eine individuelle Variabilität auszuschließen, sollen 20 gesunde männliche Teilnehmer gebeten werden, Blut für die Isolierung von Primärzellen zu spenden.

Quelle

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