Beschreibung der Studie

In den letzten Jahren mehren sich Hinweise, dass soziodemographische und soziookönomische Faktoren zusätzlich zu den klassischen Risikofaktoren das Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen und die Gesamtsterblichkeit beeinflussen können. Insbesondere konnten Zusammenhänge zwischen der Nachbarschaft und dem Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen belegt werden. Zielsetzung: es soll untersucht werden, 1. ob soziodemographische bzw. sozioökonomische Faktoren einen Einfluss auf das Auftreten einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit haben, 2. ob diese Faktoren die Sterblichkeit bei älteren Erwachsenen beeinflussen. Methoden: Mit Hilfe der Daten von 6880 Patienten aus der getABI-Studie bei einer Beobachtungszeit von sieben Jahren sollen neben den etablierten Risikofaktoren (Rauchen, Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie) und neueren Risikofaktoren (Vitamin D, C-reaktives Protein, eingeschränkte Nierenfunktion, Erhöhung des Serumspiegels von Homocystein) soziodemographische Faktoren hinsichtlich des erstmaligen Auftretens einer periphere arterielle Verschlusskrankheit als auch hinsichtlich der Gesamtsterblichkeit untersucht werden.

Passende Studie finden

Studiendetails

Studienziel Eintreten einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, Tod "periphere arterielle Verschlusskrankheit" definiert durch einen ankle-brachial index <0,9 bei einer der Kontrolluntersuchungen nach 1, 3,5 oder 7 Jahren. "Tod" bestimmt durch Angaben im Dokumentationsbogen des Arztes oder durch eine Abfrage beim Einwohnermeldeamt.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 6880
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Abteilung für medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie

Finden Sie die richtige Atherosklerose-Studie

Mithilfe unseres medizinischen Fragebogens finden Sie heraus, ob diese oder eine andere Studie eine Möglichkeit für Sie darstellt.

Richtige Studie finden

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Geschäftsfähigkeit,
  • hausärztlicher Patient zu Studienbeginn im Oktober 2001

Ausschlusskriterien

  • Lebenserwartung kürzer als 6 Monate

Adressen und Kontakt

Diese Studie ist geschlossen.Finden Sie jetzt eine aktuelle Möglichkeit.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die get-ABI-Studie ist eine prospektive Kohortenstudie mit 6880 deutschen Hausarztpatienten im Alter von 65 Jahren oder älter. Diese wurden in 344 Hausarztpraxen während einer Woche rekrutiert und über 7 Jahre nachbeobachtet. Zu Beginn der Studie wurden die Patienten hinsichtlich ihrer sozioökonomischen Situation, ihrer Vorerkrankungen und ihrer Medikation befragt. Danach erfolgte eine körperliche Untersuchung einschließlich einer Messung der peripheren arteriellen Durchblutung mittels des sog. Ankle-Brachial-Index (ABI). Nach einem, drei, fünf und sieben Jahren wurden Nachuntersuchungen durchgeführt, jeweils mit ABI-Messungen, bzw. im Falle des Todes mit Befragungen der Hausärzte nach dem Todeszeitpunkt und den Todesursachen. In den letzten Jahren mehren sich Hinweise, dass soziodemographische und soziookönomische Faktoren zusätzlich zu den klassischen Risikofaktoren das Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen und die Gesamtsterblichkeit beeinflussen können. Insbesondere konnten Zusammenhänge zwischen der Nachbarschaft und dem Auftreten kardiovaskulärer Erkrankungen belegt werden. Dabei werden neben additiven Effekten auch multiplikative Effekte im Sinne einer Interaktion diskutiert. Zielsetzung: In diesem Promotionsvorhaben soll untersucht werden, 1. ob soziodemographische bzw. sozioökonomische Faktoren einen Einfluss auf das Auftreten einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit haben, 2. ob diese Faktoren die Sterblichkeit bei älteren Erwachsenen beeinflussen, 3. ob diese Effekte additiv oder multiplikativ zu klassischen und neuen Risikofaktoren sind. Methoden: Mit Hilfe der Daten von 6880 Patienten bei einer Beobachtungszeit von sieben Jahren sollen die etablierten Modelle mit klassischen (Rauchen, Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, Hypercholesterinämie) und neueren (Vitamin D, C-reaktives Protein, eingeschränkte Nierenfunktion, Erhöhung des Serumspiegels von Homocystein) Risikofaktoren sowohl für die inzidente periphere arterielle Verschlusskrankheit als auch für die Gesamtmortalität um soziodemographische Faktoren erweitert werden. Hierzu werden sowohl univariable als auch multivariable Modelle eingesetzt. In einem zweiten Schritt wird geprüft, ob zusätzlich zu einem additiven Effekt auch Interaktionen mit klassischen Risikofaktoren nachweisbar sind. Diese werden sowohl einzeln für jeden soziodemographischen Faktor als auch schließlich in einem Gesamtmodell dargestellt. Die Rechnungen erfolgen mit Hilfe von SAS.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: