Beschreibung der Studie

In der Prothesenplaque wachsen Mikroorganismen (Bakterien, Pilze), die zu Entzündungen an der Schleimhaut führen und die über den Magen-Darm-Trakt sogar allgemeine Erkrankungen begünstigen können. In dieser Studie vergleichen wir ein manuelles mit einem maschinellen Reinigungsverfahren von herausnehmbaren Teilprothesen. Die abnehmbare Teilprothese werden mit einem Farbstoff angefärbt, der abspülbar ist jedoch mögliche Beläge sichtbar macht. Dann werden die Teilprothesen von allen Seiten fotografiert. Zuerst erfolgt auf der Seite A die manuelle Reinigung mittels einer speziellen Prothesen-Reinigungsbürste und einer Prothesenreinigungspasta durch den Patienten. Danach wird die Teilprothese wiederum angefärbt und von allen Seiten fotografiert. Im Anschluss wird die Prothese 20 Minuten lang mit einem Reinigungsgerät mit rotierenden Stahlnadeln gereinigt und nochmals fotografiert. Jeder Rest des Farbstoffs wird gespült und entfernt. Die Aufnahmen werden mit einem speziellen Verfahren ausgewertet, um den Reinigungseffekt an den verschiedenen Prothesenanteilen zu ermitteln.

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Studiendetails

Studienziel Reinigungseffizienz: Vor und nach dem Reinigungsvorgang wird die gesamten Teilprothesen mit einem Plaqueanfärbemittel benetzt und danach von allen Seiten fotografiert. Nach der Untersuchung des letzten Patienten werden die Bilder von verschiedenen Prothesenanteilen (bukkal, oral, okklusal, Gewebeseite, Zähne) ausgewertet, indem das Verhältnis der angefärbten Plaqueareale zur ungefärbten Prothesenoberfläche mit der Photoshop Software (Planimetrie) ermittelt wird.
Status Teilnahme möglich
Studienphase 3
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Greifswald

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universitätsmedizin Greifswald mit mindestens einer Teilprothese (Verankerung: Doppelkronen, Geschiebe, gegossene Klammern; oder kombiniert) mit zwei posterioren Sätteln und Ersatz wenigstens beider 1. Molaren.
  • Eingliederung Prothese(n) vor > 2 Monaten

Ausschlusskriterien

  • Psychische Störungen
  • Schlechter allgemeiner Gesundheitszustand (Klasse III-IV nach der Klassifikation der American Society of Anaesthesiology

Adressen und Kontakt

Poliklinik für zahnärztliche Prothetik, Alterszahnheilkunde und medizinischer Werkstoffkunde, Greifswald

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Häufig gestellte Fragen

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Um wissenschaftlich fundierte Aussagen darüber treffen zu können, wie erfolgreich eine Prothesenreinigungsmethode ist, muss die Anwendung von Reinigungsmitteln, Geräten und Instrumenten zunächst überprüft werden. Ablagerungen auf Prothesen entstehen durch Nahrungsrückstände, die zusammen mit Speichelbestandteilen einen festen Belag (Plaque) bilden, der sich nicht ohne weiteres entfernen lässt. In den Belägen wachsen jedoch auch Mikroorganismen (Bakterien, Pilze), die zu Entzündungen an der Schleimhaut führen und die über den Magen-Darm-Trakt sogar allgemeine Erkrankungen begünstigen können. Die abnehmbare Teilprothese werden mit einem Farbstoff angefärbt, der abspülbar ist jedoch mögliche Beläge sichtbar macht. Dann werden die Teilprothesen von allen Seiten fotografiert. Zuerst erfolgt auf der Seite A die mechanische Reinigung mittels einer speziellen Prothesen-Reinigungsbürste (Presh-Prothesenbürste, Fa. Kock, Wallenhorst, Deutschland) und einer Prothesenreinigungspasta (Presh-Prothesenreinigungsgel, Fa. Kock, Wallenhorst, Deutschland) durch den Patienten. Danach wird die Teilprothese wiederum angefärbt und von allen Seiten fotografiert. Im Anschluss wird die Prothese 20 Minuten lang mit einem Reinigungsgerät mit rotierenden Stahlnadeln gereinigt und nochmals fotografiert. Die Aufnahmen werden mit einem speziellen Verfahren ausgewertet, um den Reinigungseffekt an den verschiedenen Prothesenanteilen (äußere Basis, Unterfläche, Zähne) zu ermitteln.

Quelle

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