Beschreibung der Studie

Aktuelle Übersichtsarbeiten zeigen die Wirksamkeit vom Gangroboter- Einsatz bei der Rehabilitation gehunfähiger Patienten. Wie sieht jedoch der alltägliche praktische Einsatz in Kliniken der neurologischen Rehabilitation aus? Patienten mit einer neurologischen Erkrankung haben ein erhöhtes Risiko, durch Begleiterkrankungen des Herz- und Gefäßsystems, an einem erneuten Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken. Auch das mögliche Ein- und Ausatemvolumen der Lunge wird durch neurologische Erkrankungen beeinflusst. Dabei gibt es einen Zusammenhang zwischen der maximalen Sauerstoffaufnahme durch die Lunge und der Wiederherstellung des Gehens. Die Steigerung der Lungen- und Herzfunktion ist notwendig für eine Zunahme an Mobilität und zur Verhinderung auftretender Begleitkomplikationen bei Patienten mit Aktivitätseinschränkungen. Ziel der vorliegenden Arbeit war die Analyse und Optimierung des therapeutischen Einsatzes der robotergestützten Gangtherapie. Desweiteren sollte untersucht werden, ob Patienten, welche durch das robotergestützte Gangtraining keine Gehfähigkeit erreichen konnten, durch eine Verbesserung der Lungen- und Herzfunktion profitieren können. Dabei sollten Möglichkeiten zur Prävention von Folgekomplikationen wie Herz-Kreislauf- Entgleisungen durch mangelnde Gehfähigkeit analysiert werden.

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Studiendetails

Studienziel Als Primäroutcome wurde die Entwicklung der Gehfähigkeit anhand der Functional Ambulation Categories untersucht. Die Messwerte dienten zur Bildung des Rehabilitationskoeffizienten. Die Assessment-Testung der Gehfähigkeit fand zu Beginn und Ende der Rehabilitation statt.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik Bavaria Bad Kissingen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten der neurologischen stationären Rehabilitation

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien für die Personen waren: 1) kein Training wegen Verschlechterung des Allgemeinzustandes, Überweisung in eine Hausarztklinik, Isolation durch multiresistente Keime und unmögliche Mobilisation im Rollstuhl und 2) Kontraindikationen für die Behandlung mit Gangtrainern wie Implantation eines Herzschrittmachers, künstlicher Gelenkersatz bei Hüftgelenken im allgemeinen und Kniegelenken bis zu zwei Jahren nach Implantation, Osteoporose, manifeste Beinlängendifferenz oder Skoliose oder psychotische Erkrankungen schlossen die Behandlung aus. Die maximale Gewichtsgrenze der Probanden betrug 150 Kilogramm.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Aktuelle Übersichtsarbeiten zeigen die Wirksamkeit vom Gangroboter- Einsatz bei der Rehabilitation gehunfähiger Patienten. Wie sieht jedoch der alltägliche praktische Einsatz in Kliniken der neurologischen Rehabilitation aus? Patienten mit einer neurologischen Erkrankung haben ein erhöhtes Risiko, durch kardiovaskuläre Erkrankungskomponenten, an einem Reinfarkt, Herzinfarkt oder anderen kardialen Beschwerdebildern zu erkranken. Auch statische Lungenvolumina wie die exspiratorische Vitalkapazität werden durch neurologische Erkrankungen beeinflusst. Die aerobe Kapazität korreliert dabei mit der funktionellen Wiederherstellung des Gehens. Die Steigerung der kardiopulmonalen Fitness ist notwendig für eine Verbesserung der funktionalen Fähigkeiten und zur Prävention kardiorespiratorischer Komplikationen bei Patienten mit Aktivitätseinschränkungen. Ziel der vorliegenden Arbeit war die Analyse und Optimierung des therapeutischen Einsatzes der robotergestützten Gangtherapie. Im Fokus stand zudem die Fragestellung nach der kardio-pulmonalen Stabilisation bei Patienten, welche durch das robotergestützte Gangtraining keine Gehfähigkeit erreichen konnten. Dabei sollten Möglichkeiten zur Prävention von Folgekomplikationen wie Herz-Kreislauf-Entgleisungen oder pulmonale Risiken durch mangelnde Gehfähigkeit analysiert werden.

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