Beschreibung der Studie

Das Postpoliosyndrom kann zum Einen neben Extremitäten- auch Rumpfmuskulatur betreffen, zum Anderen ist für die Nutzung der unteren Extremität eine Rumpfstabilisation unabdingbar. Beides führt zu der Hypothese, dass die orthetische Rumpfversorgung einen günstigen Einfluss auf Stand- und Gangstabilisation haben kann, welches anhand von Gangparametern, Muskelfunktionstestungen, eines Sturzangstfragebogens und der Beurteilung der Lebensqualität nachgewiesen werden soll. 20 gehfähige Patienten mit einem Postpoliosyndrom und Muskelschwäche der unteren Extremität ohne Orthesenversorgung werden nach einer Baseline von 12 Wochen mit einem Rumpfstützmieder versorgt, die Zielparameter zur Aufnahme der Patienten, zum Zeitpunkt der Orthesenversorgung mit dem Mieder und 12 Wochen später erhoben.

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Studiendetails

Studienziel Bewertet wird die Veränderung der Sturzangst anhand des FES I (Falls Efficacy Scale), welcher zu Beginn der Studie, nach 12 Wochen Baseline mit Rumpfstützmieder sowie nach 12 Wochen follow up mit getragenem Rumpfstützmieder erfragt wird.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Institut für PhysiotherapieUniversitätsklinikum Jena

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Postpoliosyndrom
  • Gangunsicherheit
  • Gehfähigkeit

Ausschlusskriterien

  • Orthesenträger
  • andere neurologische Erkrankung

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Arbeitshypothese der Gangstabilisierung von Patienten mit Lähmungen der unteren Extremität unter Support mittels Rumpfstützmieder soll anhand von Muskelkraftstufen ausgewählter Rumpf- und Beinmuskeln, des Sturzfragebogens FES (Falls Efficacy Scale), der Beschreibung der Lebensqualität per SF 36 sowie einer apparativen Ganganalyse geprüft werden. Dazu erhalten 20 Patienten vor (T1) und nach einer 12-wöchigen Baseline mit befundadaptierter Krankengymnastik und Schmerztherapie ein Rumpfstützmieder (Messzeitpunkt T2) und werden hinsichtlich der Bewertungsparameter nach weiteren 12 Wochen Tragen dieses Mieders ein 3. Mal (follow up: Messzeitpunkt T3) kontrolliert.

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