Beschreibung der Studie

Entlassungsgespräche sollen Krebspatienten nach einem Aufenthalt im Krankenhaus optimal auf die ambulante Weiterbehandlung vorbereiten und ihnen ermöglichen, besser mit ihrer Krankheit umzugehen. Eine gute Kommunikation zwischen Behandlern und Patienten ist dabei wichtig, um auf die Bedürfnisse des Patienten eingehen zu können. In der Praxis sind Behandler häufig mit einer hohen Arbeitsbelastung konfrontiert, die im Zusammenhang mit Einbußen in der Kommunikation stehen kann. Außerdem zeigen sich gerade im Entlassungsmanagement häufige Versorgungsbrüche und Patienten werden unvorbereitet entlassen. Bevor Interventionen zur Verbesserung von Entlassungsgesprächen entwickelt werden, soll in dieser Studie untersucht werden, wie belastet die Patienten sind, inwieweit die Qualität der Kommunikation diese Belastung beeinflusst und ob sich der Stress von Behandlern in der Bewertung der Kommunikation und der Belastung der Patienten niederschlägt.

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Studiendetails

Studienziel Symptomlast soll mittels einer adaptierten Version des Fragebogens Memorial Symptom Assessment Scale (Portenoy et al., 1994, deutsche Version: Spichiger et al., 2011), einem Fragebogen für Symptom-Disstress erfasst werden. Angst und depressive Symptome sollen mit einer adaptierten Version der Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS; Zigmond & Snaith, 1983, deutsche Version: Herrmann-Lingen, Buss, & Snaith, 2011) erfasst werden. Symptomlast, Angst und depressive Symtome werden vor dem Entlassungsgespräch, nach dem Entlassungsgespräch vor der Entlassung und nach der Entlassung erfasst.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Psychosoziale Krebsberatungsstelle, Tumorzentrum CCCF, Universitätsklinikum Freiburg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Voraussetzung für die Teilnahme der Patienten ist, dass es sich um onkologische Patienten handelt, welche derzeit einen stationären Krankenhausaufenthalt haben und sich kurz vor der Entlassung befinden. Die Teilnahme erfolgt nur, wenn die Patienten einen Karnofsky-Index > 60 haben. Ausreichende Deutschkenntnisse.

Ausschlusskriterien

  • Wenn die Behandler der Patienten nicht teilnehmen

Adressen und Kontakt

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Entlassungsgespräche sollen Krebspatienten nach einem stationären Aufenthalt optimal auf die ambulante Weiterbehandlung vorbereiten und ihnen ermöglichen, besser mit belastenden Krankheitssymptomen umzugehen. Eine effektive Kommunikation zwischen Behandlern und Patienten ist dabei notwendig. In der Praxis sind Behandler häufig mit einer hohen Arbeitsbelastung konfrontiert, die im Zusammenhang mit Einbußen in der Kommunikation stehen. Außerdem zeigen sich gerade im Entlassungsmanagement häufige Versorgungsbrüche und Patienten werden unvorbereitet entlassen. Das Ziel der Studie besteht darin, zu untersuchen, wie belastet onkologische Patienten während des Entlassungsprozesses sind und wie die Qualität der Kommunikation in Entlassungsgesprächen bewertet wird: Dazu soll untersucht werden, inwieweit eine gute Kommunikation während des Entlassungsgesprächs zum Rückgang der Belastung von Patienten führen kann. Des Weiteren soll untersucht werden, wie stark sich Stress der Behandler auf die von Patienten bewertete Kommunikation und die Belastung der Patienten auswirkt. Dazu werden Symptomlast, Angst und depressive Symptome von Patienten vor dem Entlassungsgespräch und nach der Entlassung erfasst sowie subjektiver Stress von Behandlern vor dem Entlassungsgespräch und die von Patienten bewertete Kommunikation nach dem Entlassungsgespräch. Zur Auswertung werden deskriptive Analysen, t-Tests und lineare Regressionen berechnet. Die Ergebnisse dienen der Generierung von Wissen über onkologische Entlassungsgespräche und damit im Zusammenhang stehenden Größen. Die Erkenntnisse sollen als Grundlage zur Entwicklung von Interventionen dienen.

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