Beschreibung der Studie

Die ESTHER-Studie ist eine Beobachtungsstudie, die den Gesundheitszustand von 9.961 älteren Saarländern zwischen Juli 2000 und Dezember 2002 detailliert erfasst hat und über 20 Jahre nachverfolgt. Ziel ist es, die Prävention, die Früherkennung und die Behandlung chronischer Erkrankungen im höheren Erwachsenenalter, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Krebs, zu verbessern. Die Rekrutierung der Teilnehmer erfolgte durch über 400 Hausärzte im gesamten Saarland (mehr als die Hälfte aller im Saarland arbeitenden Hausärzte) im Rahmen des allgemeinen Gesundheits-Check-ups (Check-up 35). Einschlusskriterium war ein Alter zwischen 50 und 75 Jahren und das einzige Ausschlusskriterium war eine unzureichende Beherrschung der deutschen Sprache. Die Basiserhebung der ESTHER-Studie ist weitestgehend repräsentativ für die ältere deutsche Allgemeinbevölkerung, wie ein Vergleich der Lebensstilfaktoren und der Häufigkeiten chronischer Erkrankungen bei gleichaltrigen Teilnehmern des für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Bundes-Gesundheitssurveys von 1998 gezeigt hat. Nachbeobachtungen der ESTHER-Studie via Fragebögen an die Studienteilnehmer und ihre Hausärzte wurden 2, 5, 8, 11 und 14 Jahre nach der Erstbefragung durchgeführt. Zurzeit läuft die Nachbeobachtung nach 17 Jahren. Blutproben wurden zu allen Zeitpunkten, außer der 2-Jahres-Nachbeobachtung, abgenommen, aliquotiert und bei –80°C für Messungen von Laborwerten eingefroren. Zusätzlich wurden bei der Erstbefragung Urinproben und in der 14-Jahres-Nachbefragung Speichelproben genommen. Des Weiteren wurde allen Teilnehmern der 8-, 11- und 14-Jahres-Nachbeobachtung ein Hausbesuch durch einen Studienarzt angeboten, in dessen Rahmen detaillierte geriatrische Untersuchungen und eine Kompletterfassung der Medikation durchgeführt wurden. Neu aufgetretene Krebs- und Todesfälle werden über das saarländische Krebsregister oder die saarländischen Einwohnermeldeämter zeitnah erfasst. Die Totenscheine der Gestorbenen werden von den Gesundheitsämtern angefordert, um die Todesursachen zu ermitteln.

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Studiendetails

Studienziel Ziel ist es, die Prävention, Früherkennung und Behandlung chronischer Erkrankungen im höheren Erwachsenenalter, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Krebs, zu verbessern.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 9961
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK)
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter 50-75, Teilnahme am Gesundheits-Check-up in der hausärztlichen Praxis und Einwilligung zur Teilnahme

Ausschlusskriterien

  • Unzureichende Deutschkenntnisse

Adressen und Kontakt

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Die ESTHER-Studie ist eine epidemiologische Längsschnittstudie, die den Gesundheitszustand von 9.961 älteren Saarländern zwischen Juli 2000 und Dezember 2002 detailliert erfasst hat und über 20 Jahre nachverfolgt. Ziel ist es, die Prävention, die Früherkennung und die Behandlung chronischer Erkrankungen im höheren Erwachsenenalter, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Krebs, zu verbessern. Die Rekrutierung der Teilnehmer erfolgte durch über 400 Hausärzte im gesamten Saarland (mehr als die Hälfte aller im Saarland arbeitenden Hausärzte) im Rahmen des allgemeinen Gesundheits-Check-ups (Check-up 35). Einschlusskriterium war ein Alter zwischen 50 und 75 Jahren und das einzige Ausschlusskriterium war eine unzureichende Beherrschung der deutschen Sprache. Die Basiserhebung der ESTHER-Studie ist weitestgehend repräsentativ für die ältere deutsche Allgemeinbevölkerung, wie ein Vergleich der Lebensstilfaktoren und der Prävalenzen chronischer Erkrankungen bei gleichaltrigen Teilnehmern des für die deutsche Bevölkerung repräsentativen Bundes-Gesundheitssurveys von 1998 gezeigt hat. Nachbeobachtungen der ESTHER-Studie via Fragebögen an die Studienteilnehmer und ihre Hausärzte wurden 2, 5, 8, 11 und 14 Jahre nach der Basiserhebung durchgeführt. Zurzeit läuft die Nachbeobachtung nach 17 Jahren. Blutproben wurden zu allen Zeitpunkten, außer der 2-Jahres-Nachbeobachtung, abgenommen, aliquotiert und bei –80°C für Messungen von Laborwerten eingefroren. Zusätzlich wurden bei der Erstbefragung Urinproben und in der 14-Jahres-Nachbefragung Speichelproben genommen. Des Weiteren wurde allen Teilnehmern der 8-, 11- und 14-Jahres-Nachbeobachtung ein Hausbesuch durch einen Studienarzt angeboten, in dessen Rahmen detaillierte geriatrische Untersuchungen und eine Kompletterfassung der Medikation durchgeführt wurden. Neu aufgetretene Krebs- und Todesfälle werden über das saarländische Krebsregister oder die saarländischen Einwohnermeldeämter zeitnah erfasst. Die Totenscheine der Gestorbenen werden von den Gesundheitsämtern angefordert, um die Todesursachen zu ermitteln.

Quelle

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