Beschreibung der Studie

Ein Tumor entsteht durch unkontrolliertes Wachstum von Zellen eines bestimmten Gewebes. Bevor das passieren kann, müssen in der Zelle viele Veränderungen in ihrer genetischen Information vorgekommen sein. Diese sogenannten Mutationen führen zu Veränderungen des Zellstoffwechsels. Dadurch kommen in Tumorzellen Eiweiße (Proteine) vor, die nicht im Normalgewebe auftreten. Das Abwehrsystem kann diese veränderten Eiweiße auf der Zelloberfläche von Tumorzellen erkennen und die Tumorzellen abstoßen. Allerdings reicht die spontane Immunantwort meist nicht dafür aus, dass der Tumor zurückgeht oder geheilt wird. Ziel dieser Studie ist es, diese Strukturen und Mutationen in den Tumorzellen zu identifizieren, damit man sich diese Veränderungen therapeutisch nutzbar machen kann. Es sollen also Strukturen auf Tumorzellen identifiziert werden, mit denen man dem Abwehrsystem beibringen kann, den Krebs zu erkennen und anzugreifen. Da jeder Mensch genetisch unterschiedlich ist, reicht die bloße Untersuchung der Tumorzellen nicht aus. Vielmehr müssen die Ergebnisse mit der Erbinformation der normalen Zellen verglichen werden, um herauszufinden, ob eine „unnormale“ und damit für das Immunsystem erkennbare genetische Information in ihrem Tumor entstanden ist. Informationen hinsichtlich der normalen Zellen für den Vergleich werden aus Normalgewebe, das bei der Operation ebenfalls entnommen wird, gewonnen. Studienteilnehmer: 30 Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereichs mit Indikation zur Operation

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Studiendetails

Studienziel - Identifikation von HLA-Klasse I und II präsentierter, tumor-assoziierter und/oder tumor-spezifischer Liganden (Analyse des HLA-Ligandoms)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Europäische Union

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereichs mit Indikation zur operativen Resektion

Ausschlusskriterien

  • Relevante Begleiterkrankungen
  • Fehlende Einwilligungsfähigkeit
  • kein ausreichendes Tumormaterial, das für die Diagnosesicherung und Verlaufsbeurteilung nicht notwendig ist

Adressen und Kontakt

Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Tübingen

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Häufig gestellte Fragen

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Im Rahmen der malignen Transformation kommt es in Tumorzellen zu multiplen Mutationen im Tumorgenom, die zu Veränderungen der Proliferation, Adhäsion und des zellulären Metabolismus führen. Dies führt zu einer aberranten Expression tumor-spezifischer und tumor-assoziierter Antigene auf der Zelloberfläche, die auf HLA-Molekülen an das Immunsystem präsentiert werden. Durch spezifische Erkennung dieser HLA-Peptid-Komplexe können antigenspezifische T-Zellen Tumorzellen erkennen. Allerdings reicht diese Erkennung für eine suffiziente Eradikation etablierter Tumoren nicht aus. Ziel dieser Studie ist die Identifikation immunologisch relevanter Zielstrukturen für eine mögliche spätere Applikation in Vakzinierungsstudien. Dabei werden Tumor- und Normalgewebe direkt verglichen. Studienteilnehmer: 30 Patienten mit einem Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereichs mit Indikation zur Operation

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