Beschreibung der Studie

Hintergrund und Ziele: Bei Assistenzärzt*innen handelt es sich um eine der am stärksten belasteten Berufsgruppen überhaupt, die eine der höchsten Prävalenzen an Burnout aufweisen. Das Projekt verfolgt das übergeordnete Ziel, mittels einer achtsamkeitsbasierten Intervention AssistenzärztInnen bei der Bewältigung ihrer beruflichen Herausforderungen zu helfen und dabei zu mehr Gelassenheit, innerer Ruhe und Erfülltheit zu finden. Das Achtsamkeitsprogramm ist speziell an die assistenzärztliche Situation angepasst und wird um den Aspekt der Muße erweitert. Grund für diese Erweiterung ist die Erkenntnis, dass eine Achtsamkeitspraxis, die rein auf Stressbewältigung und Leistungssteigerung ausgerichtet ist, lediglich der Selbstoptimierung dient und dabei dem Leistungsdenken verhaftet bleibt. Methode: Geplant ist eine Studie mit 178 Assistenzärzt*innen in mehreren Krankenhäusern. Die Assistenzärzt*innen werden in eine von zwei Gruppen gelost. Die eine Gruppe nimmt an einer mußeorientierten Achtsamkeitsintervention teil. Die zweite Gruppe erhält ein Programmbuch über Achtsamkeit zur eigenständigen Lektüre. Die Intervention besteht aus einem achtwöchigen Kurs mit wöchentlichen Terminen, in denen Muße thematisiert wird und verschiedene Achtsamkeitstechniken erlernt und geübt werden. Auf den Kurs folgt eine 4-monatige Erhaltungsphase. Hypothesen: (I) Eine achtsamkeitsbasierte und mußeorientierte Intervention bei Assistenzärzt*innen wirkt sich positiv auf fragebogenbasierte Variablen zu Burnout, Empathie, Stresserleben, Depression, Ängstlichkeit, arbeitsbezogene Beanspruchungsfolgen, Achtsamkeit, Arbeitszufriedenheit, Selbstwert, Thriving, Flourishing, Lebenszufriedenheit, Selbstwirksamkeit, emotionales Empfinden, psychische Belastung, Selbstmitgefühl, Geliebtwerden, subjektives Zeiterleben, Behandlungsfehler, Muße aus. 
(II) Eine achtsamkeitsbasierte und mußeorientierte Intervention bei Assistenzärzt*innen wirkt sich positiv auf fragebogenbasierte Fremdbeurteilungen durch Patienten/innen und Mitarbeiter/innen aus. 
(III) Eine achtsamkeitsbasierte und mußeorientierte Intervention bei Assistenzärzt*innen wirkt sich positiv auf implizite, objektive, tastatur- und mausbezogene sowie physiologische Maße (Haarcortisol Sekretion) aus.

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Studiendetails

Studienziel Erhebungen finden zu folgenden Zeitpunkten statt: unmittelbar vor dem 8-wöchigen Kurs (BL), nach dem Kurs, 4 Monate nach dem Kurs sowie 12 Monate nach dem Kurs. Fragebogen zur Selbstauskunft: Copenhagen Burnout Inventory
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 178
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Assistenzarzt / Assistenzärtzin mit Klinikanstellung, Mindestbeschäftigung 40%, regelmäßiger Patient*innenkontakt, gutes deutsches Sprachverständnis

Ausschlusskriterien

  • Fehlende Bereitschaft, sich auf die Anforderungen der Studie einzulassen,
 Teilnahme an anderen arbeitsplatzbezogenen Studien, psychologische und psychiatrische Auffälligkeiten, die den zwischenmenschlichen Kontakt schwer behindern, Suchterkrankung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund und Ziele: Bei Assistenzärzt*innen handelt es sich um eine der am stärksten belasteten Berufsgruppen überhaupt, die eine der höchsten Prävalenzen an Burnout aufweisen. Das Projekt verfolgt das übergeordnete Ziel, mittels einer achtsamkeitsbasierten Intervention Assistenzärzt*innen bei der Bewältigung ihrer beruflichen Herausforderungen zu helfen und dabei zu mehr Gelassenheit, innerer Ruhe und Erfülltheit zu finden. Das Achtsamkeitsprogramm ist speziell an die assistenzärztliche Situation angepasst und wird um den Aspekt der Muße erweitert. Grund für diese Erweiterung ist die Erkenntnis, dass eine Achtsamkeitspraxis, die rein auf Stressbewältigung und Leistungssteigerung ausgerichtet ist, lediglich der Selbstoptimierung dient und dabei im Leistungsdenken verhaftet bleibt. Methode: Geplant ist eine randomisierte und kontrollierte Studie mit 178 Assistenzärzt*innen in mehreren Krankenhäusern. Die Assistenzärzt*innen nehmen an einer mußeorientierten Achtsamkeitsintervention teil (Experimentalgruppe) oder erhalten ein Programmbuch über Achtsamkeit zur eigenständigen Lektüre (Kontrollgruppe). Die Intervention besteht aus einem achtwöchigen Kurs mit wöchentlichen Terminen, in denen Muße thematisiert wird und verschiedene Achtsamkeitstechniken erlernt und geübt werden. Auf den Kurs folgt eine 4-monatige Erhaltungsphase. Hypothesen: (I) Eine achtsamkeitsbasierte und mußeorientierte Intervention bei Assistenzärzt*innen wirkt sich positiv auf fragebogenbasierte Variablen zu Burnout, Empathie, Stresserleben, Depression, Ängstlichkeit, arbeitsbezogene Beanspruchungsfolgen, Achtsamkeit, Arbeitszufriedenheit, Selbstwert, Thriving, Flourishing, Lebenszufriedenheit, Selbstwirksamkeit, emotionales Empfinden, psychische Belastung, Selbstmitgefühl, Geliebtwerden, subjektives Zeiterleben, Behandlungsfehler, Muße aus. 
(II) Eine achtsamkeitsbasierte und mußeorientierte Intervention bei Assistenzärzt*innen wirkt sich positiv auf fragebogenbasierte Fremdbeurteilungen durch Patienten/innen und Mitarbeiter/innen aus. 
(III) Eine achtsamkeitsbasierte und mußeorientierte Intervention bei Assistenzärzt*innen wirkt sich positiv auf implizite, objektive, tastatur- und mausbezogene sowie physiologische Maße (Haarcortisol Sekretion) aus.

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