Beschreibung der Studie

Der Behandlungserfolg einer Operation ist nicht nur abhängig von der Erkrankung, sondern auch vom Schaden des chirurgischen Zugangs. Die Laparoskopie vermindert postoperative Schmerzen und führt zu verbesserter Mobilität, weniger pulmonalen Infekten und schnellerer Erholung und einer besseren Lebensqualität. Die DISPACT 2-Studie untersucht Unterschiede zwischen offener und laparoskopischer distaler Pankreasresektion bezüglich postoperativer Komplikationen, weiterer klinischer und onkologischer Wirksamkeit, Sicherheit, Lebensqualität und Kosten. Zudem werden patientenrelevante Ergebnisse und onkologische Sicherheit untersucht. Im Falle von gleich vielen postoperativen Komplikationen und gegebener onkologischer Sicherheit und bei gleichzeitig verbesserter Lebensqualität sollte die laparoskopische Resektion den Patienten als erste Wahl angeboten werden.

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Studiendetails

Studienziel Postoperative Mortalität und Morbidität 3 Monate nach Intervention mittels Comprehensive Complication Index (CCI).
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 294
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Geplante distale Pankreatektomie mit oder ohne Splenektomie für jegliche Indikation
  • Alter ≥ 18 Jahre
  • Fähigkeit, den Charakter und die individuellen Konsequenzen der klinischen Studie zu verstehen
  • Schriftliche Einverständniserklärung

Ausschlusskriterien

  • Patienten, bei denen eine andere Pankreasresektion als die distale Pankreatektomie geplant ist
  • Fernmetastasen oder Tumorinfiltration der V. mesenterica superior, A. mesenterica superior oder A. hepatica
  • Infiltration von benachbarten Organen
  • CA 19-9> 1000 IE / ml
  • ASA> 3
  • Frühere große offene Bauchoperation
  • Teilnahme an einer weiteren Interventionsstudie mit Interferenz auf Intervention und Ergebnis dieser Studie
  • Fehlende Compliance und fehlende schriftliche Einwilligungserklärung

Adressen und Kontakt

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Die offene distale Pankreatektomie ist der Goldstandard in der chirurgischen Behandlung von Erkrankungen des Pankreaskorpus und -schwanzes. Der offene abdominelle Zugang könnte durch das größere chirurgische Trauma im Vergleich zur laparoskopischen distalen Pankreatektomie zu einer erhöhten postoperativen Morbidität führen, die sowohl den Patienten als auch das Gesundheitssystem betrifft. Eine systematische Übersichtsarbeit zeigte eine reduzierte postoperative Morbidität nach laparoskopischen versus offenen abdominalen Ansätzen im gesamten Bereich Abdominalchirurgie. Der laparoskopische Ansatz mit seiner geringeren Invasivität verspricht eine Verringerung der postoperativen Schmerzen und anschließend eine bessere Mobilisierung der Patienten und weniger Komplikationen der Atemwege, was zu einer schnelleren Genesung und kürzeren Krankenhausaufenthalten führt. Daher sollte bei Vorliegen der gleichen postoperativen Morbidität der laparoskopische Ansatz den Patienten als erste Wahl angeboten werden.

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