Beschreibung der Studie

Im Rahmen dieser Studie soll der Zusammenhang zwischen fremd- und autoaggressivem Verhalten und dem Erfolg einer psychotherapeutischen Behandlung untersucht werden. Hierbei interessieren sowohl der Zusammenhang zwischen der psychischen Belastung und dem aggressiven Verhalten am Beginn der Therapie als auch die Veränderung des aggressiven Verhalts im Zuge der Psychotherapie. Zudem soll geprüft werden ob die aggressiven Tendenzen der Patienten einen Einfluss auf den Therapieerfolg und die Rate der Therapieabbrüche haben. Zu diesem Zweck wird die Symptomschwere und die aggressiven Tendenzen der Patienten zu Beginn der Psychotherapie und nach zwölf psychotherapeutischen Sitzungen erfasst.

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Studiendetails

Studienziel Zusammenhang zwischen der psychischen Symptomatik und den aggressiven Verhaltenstendenzen. Vorhersagbarkeit des Therapieerfolgs und der Rate an Therapieabbrüchen. Die Symptomatik der Patienten wird zu Beginn einer Psychotherapie und nach zwölf psychotherapeutischen Sitzungen mittels dem Beck Depressionsinventar - Revision und der Brief Symptom Checklist erfasst. Die Erfassung der aggressiven Tendenzen erfolgt mittels des Testinventars zu autoaggressivem und fremdaggressivem Verhalten. Die Durchführung der Studie erfolgt mittels der Pilotversion des Testinventars zu autoaggressivem und fremdaggressivem Verhalten. Die Auswertung erfolgt am Ende ausschließlich auf Basis der Items welches sich in einer parallel zu dieser Studie stattfindenden Untersuchung zur Überprüfung der psychometrischen Gütekriterien des Testinventars zu autoaggressivem und fremdaggressivem Verhalten bewährt haben. Die Zusammenhänge zwischen der Symptombelastung und dem Therapieerfolg mit den aggressiven Verhaltenstendenzen, soll ggf. für einzelne Störungskategorien z.B. Angststörungen und affektive Störungen überprüft werden. Die Diagnose wird vor Beginn der Therapie mittels des Strukturierten Klinischen Interviews für DSM-IV erfasst. Auf Grundlage des Interviews wird eine Diagnose entsprechend DSM 5 und ICD-10 vergeben.
Status Teilnahme möglich
Studienphase 3
Zahl teilnehmender Patienten 220
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universität des SaarlandesKlinische Psychologie und Psychotehrapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Beginn einer Psychotherapie an der Universitätsambulanz der Universität des Saarlandes oder am Weiterbildungsinstitut für Psychotherapie Saarbrücken, Erfüllung einer psychischen Störung nach DSM 5 oder ICD-10. Alter über 18 Jahren. Gute Deutschkenntnisse.

Ausschlusskriterien

  • Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis.

Adressen und Kontakt

Universitätsambulanz der Universität des Saarlandes, Saarbrücken

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Patienten mit psychischen Störungen zeigen im Vergleich zu gesunden Personen eine erhöhte Rate fremd- und autoaggressiven Verhaltens. Dies ist u.a. bei der posttraumatischen Belastungsstörung, aber auch bei Personen mit Depression der Fall. Im Rahmen dieser Untersuchung soll geprüft werden ob diese aggressiven Verhaltenstendenzen die Symptomatik und den Therapieerfolg bis zur zwölften therapeutischen Sitzung beeinflusst. Zu diesem Zweck wird sowohl die psychische Belastung als auch die aggressiven Verhaltenstendenzen der Patienten am Beginn einer ambulanten Psychotherapie und bis zur zwölften Sitzung einer ambulanten Psychotherapie untersucht.

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