Beschreibung der Studie

Lungenlappen, die im Zuge der klinischen Routine in der Abteilung für Thoraxchirurgie an der Ruhrlandklinik (Universitätsmedizin Essen) im Zuge einer Operation entnommen werden, sollen mittels so genannter isolierter Lungenperfusion präserviert werden. Hierbei soll in mehreren Studienphasen ein Protokoll entworfen und erprobt werden welches es ermöglicht dieses Modell für diverse Forschungsbereiche aus Pathologie, Pharmakologie, Physiologie und Umwelttoxikologie einsetzbar zu machen.

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Studiendetails

Studienziel Funktionelle Lungenparameter (Atemwegsdrücke, Gefäßdrücke, Gasaustausch) jeweils halbstündlich bis stündlich
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Essen

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Einschlusskriterien

  • chirurgische Lungenresektion

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Ziel dieser Studie ist es die Machbarkeit einer isolierten Lungenperfusion (ILP) an chirurgisch resezierten Lungenlappen zu erproben und somit ein ressourcenschonendes und kliniknahes experimentelles Modell zur pathophysiologischen und pharmakologischen Forschung anzubieten. Nach Entnahme werden die Resektate anhand des im Rahmen der Transplantation etablierten Verfahren zunächst kalt präserviert. Nach einer Initialen kalten Ischämie von einer Stunde, werden die Lungenlappen an einen Perfusionskreislauf angeschlossen und ebenfalls gemäß klinisch etablierten Verfahren perfundiert. Die Lungenlappen werden mithilfe eines Oxygenators und einer hyperonkotischen Lösung über eine angestrebte Mindestdauer von 4 Stunden durchspült. Verschieden Parameter, wie Atemwegsdrücke, Gefäßdrücke, Gewicht und Gasaustausch werden aufgezeichnet um mögliche Limitierungen zu identifizieren. Im weiteren Verlauf wird nach Möglichkeiten gesucht solchen Limitierungen entgegenzuwirken. Der Nutzen eines etablierten Protokolls ist in vielerlei Hinsicht gegeben und würde der Überprüfung zahlreicher Hypothesen dienen. Ansatzpunkte sind die Überprüfung neuer Medikamente oder Tumortherapeutika an humanem Lungengewebe, Verlängerung der Präservationszeit bei Lungentransplantationen oder die Erprobung neuer Ventilationsstrategien an isolierten Lungen (SIRS, ARDS)

Quelle

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