Beschreibung der Studie

Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Akzeptanz und Wirksamkeit einer Online-Intervention gegen Depressionen ("Deprexis") in einer Stichprobe von problematischen und pathologischen Spielautomatenspielern zu untersuchen. Wir erwarten, dass die Behandlungsgruppe verglichen mit einer Warte-Kontrollgruppe eine stärkere Reduktion der depressiven und spielbezogenen Symptome zeigt. Innerhalb der Studie werden 140 Personen mit spielsuchtbezogenen Symptomen und Stimmungsproblemen nach dem Zufallsprinzip zwei Gruppen (Behandlungsgruppe oder Warte-Kontrollgruppe) zugeordnet. Um eine Veränderung der Symptome zu messen, werden verschiedene Selbstbewertungsfragebögen zu zwei Messzeitpunkten erhoben.

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Studiendetails

Studienziel Patient Health Questionnaire - 9 items depression module (PHQ-9): Ein Selbstberwertungfragebogen zur Erfassung depressiver Symptome in der letzten Woche (bei Vor- und Nachbefragung).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 2
Zahl teilnehmender Patienten 108
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Gauselmann AG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter: 18 bis 65 Jahre
  • Einwilligungsfähigkeit
  • Vorliegen eines Internetzugangs
  • Ausreichendes Verständnis der deutschen Sprache
  • Bereitschaft, an zwei anonymen Online-Befragungen teilzunehmen, welche jeweils ca. 25-30 min dauern
  • Bereitschaft, an einem 8-wöchigen Trainingsprogramm teilzunehmen
  • Bereitschaft, das Programm auf eigene Verantwortung zu nutzen.
  • Bereitschaft, eine E-Mail-Adresse zu hinterlassen
  • Vorliegen einer mindestens moderat ausgeprägten depressiven Symptomatik

Ausschlusskriterien

  • Vorhandensein einer lebenszeitlichen Schizophrenie oder bipolaren Störung
  • Vorhandensein von akuten suizidalen Tendenzen

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Depression-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Problematisches und pathologisches Spielen wurde mit Depressionen in Verbindung gebracht. Nur 10% der problematischen und pathologischen Spieler suchen professionelle Hilfe. Die bestehende Behandlungslücke könnte durch die Bereitstellung von niedrigschwelligen internetbasierten Interventionen verringert werden. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Akzeptanz und Wirksamkeit einer Online-Intervention gegen Depressionen ("Deprexis") in einer Stichprobe von problematischen und pathologischen Spielautomatenspielern zu untersuchen. Wir vermuten, dass die Interventionsgruppe im Vergleich zu einer Warte-Kontrollgruppe eine stärkere Reduktion der depressiven und spielbezogenen Symptome zeigt. 140 Personen mit selbstberichteten Glücksspiel- und Stimmungsproblemen werden nach dem Zufallsprinzip entweder der Interventionsgruppe oder einer Warte-Kontrollgruppe zugeordnet. Nach 8 Wochen werden alle Teilnehmer zur erneuten Beurteilung eingeladen. Der Patient Health Questionnaire - 9 (PHQ-9) dient als primärer Erfolgsparameter. Problematisches Glücksspiel wird mit der Pathological Gambling Adaptation of Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale (PG-YBOCS) und dem South Oaks Gambling Screen (SOGS) gemessen.

Quelle

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