Beschreibung der Studie

Psychische Belastung und Stress kommt in der Bevölkerung häufig vor und stellen ein Risiko für die Entwicklung einer psychischen Störung wie zum Beispiel einer Angststörung oder einer Depression dar. Psychische Belastungen entstehen häufig im normalen Alltagsumfeld (Schule, Beruf, Familie) und dementsprechende Frühwarnzeichen sollten deshalb auch im Kontext des alltäglichen Lebens erkennbar sein. Es ist notwendig, Ansätze für Betroffene zu entwickeln, selbständig in Alltag aktiv zu werden und mehr über das eigene Befinden zu erfahren. Zu diesem Zweck sind Smartphones als ständige Begleiter vieler Menschen gut geeignet. Jedoch liegen derzeit kaum wissenschaftlich geprüfte Apps zu diesem Zweck vor. In dieser Studie soll eine neu entwickelte App zum Monitoring von Symptomen psychischer Störungen und Belastungen entwickelt und erprobt werden. Die App wird es dem Benutzer ermöglichen, das eigene Empfinden tagesbezogen zu messen und selbstständig Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie das eigene psychische Wohlbefinden gesteigert und psychischen Belastungen und Störungen vorgebeugt werden kann. Die Studienteilnehmer installieren die Studien-App auf ihrem eigenen Android-Smartphone und benutzen die App über einen Zeitraum von 4 Wochen. Zudem beantworten die Studienteilnehmer Fragen am Gerät und werden zu 4 Zeitpunkten telefonisch befragt. Teilnehmen können deutschsprachige Personen im Alter von 18 bis 45 Jahren, die ein Android-Smartphone mit Zugang zum Internet besitzen.

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Studiendetails

Studienziel Psychische Belastung zum Post-Assessment (T-2 / 4 Wochen nach Randomisierung) anhand Kessler K6 Skala im Telefoninterview
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 186
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Besitz eines Android Smartphones (Android Version 4.0 oder höher) mit einer aktiven Internet-Verbindung

Ausschlusskriterien

  • Suizidale Gedanken zum Zeitpunkt des Studieneinschlusses, 2. fehlender Informed Consent

Adressen und Kontakt

Charité, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Mobile Gesundheit (mHealth) ist ein vielversprechender Ansatz, den Zugang der Bevölkerung zu psychologischen Behandlungen zu verbessern. Die Integration von mHealth in das tägliche Leben, der niedrigschwellige Zugang zu mHealth und die Möglichkeit, die psychische Gesundheit der Nutzer in Echtzeit unterstützend zu moderieren bzw. selbst zu steuern, machen mHealth zu einem attraktiven, aber noch nicht genutzten Versorgungsansatz für psychiatrisch-psychologische Hilfen. Die meisten derzeit verfügbaren mHealth-Anwendungen sind jedoch nicht evidenzbasiert, und die Vorteile und potenziellen Risiken werden nicht systematisch untersucht. Daher schlagen wir vor, die - unserer Kenntnis nach - erste mHealth-Intervention auf der Grundlage einer unterstützenden Selbststeuerung für psychisch belastete Smartphone-Nutzer zu entwickeln und zu evaluieren. Erstens wollen wir Daten des täglichen Lebens, wie sie im Rahmen der mHealth-Intervention gesammelt werden, für eine umfassende epidemiologische Studie über Risiko- und Schutzfaktoren der psychischen Gesundheit in der natürlichen Umgebung der Nutzer nutzen, was einen wichtigen Schritt bei der Erhebung epidemiologischer Daten darstellt. Zweitens untersuchen wir die Wirksamkeit der mHealth-Intervention zur Verbesserung der psychischen Gesundheit in einer randomisierten kontrollierten Studie. Wir werden eine Quotenstichprobe von Smartphone Nutzern rekrutieren, die alle Abstufungen psychischer Probleme umfassen. angereichert mit Personen mit mittlerer bis hoher psychischer Belastung, Die Interventionsgruppe wird mit einer Selbst-Steuerungsgruppe ohne Intervention und einer passiven Kontrollgruppe verglichen. Die Ergebnisse werden zu Beginn, nach der Intervention (4 Wochen) und nach 12 Wochen mittels Telefoninterviews erhoben. Das primäre Endziel ist eine Verbesserung der psychischen Gesundheit. Zu den sekundären Endzielen gehören Wohlbefinden, Einstellung zur Inanspruchnahme von Hilfeleistungen und Hilfesuchverhalten selbst, Patientenaktivierung, Einstellung zu psychiatrischen/psychosozialen Diensten, wahrgenommene Stigmatisierung, Anwendungsqualität, Benutzerzufriedenheit, Engagement und Befolgen der mHealth-Intervention. Mit einem strikten methodischen Design wird dieses Projekt nicht nur auf dem Gebiet der psychiatrischen Epidemiologie einen Beitrag leisten, sondern auch die Wirksamkeit einer breit zugänglichen und kostengünstigen unterstützenden mHealth-Intervention demonstrieren, die in der Bevölkerung zur Sekundärprävention weiter verbreitet werden könnte.

Quelle

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