Beschreibung der Studie

Es handelt sich um eine Studie, die ausschließlich für Dialysepatienten, die am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck für eine Operation eingewiesen werden, vorgesehen ist. In der Studie sollen Patienten nach einer 1:1 (zufälligen) Zuteilung (Randomisierung) entweder nach dem üblichen Standard therapiert werden oder die behandelnden Ärzte, in der Regel Chirurgen, werden zusätzlich durch ein Team von Pharmazeuten (Apotheker), Nephrologen (Nierenspezialisten) und Infektiologen bezüglich der Medikamente beraten. Die Hypothese ist, dass die fachliche Zusatz-Beratung der behandelnden Ärztinnen und Ärzte bezüglich der Pharmakotherapie, zu einer Verminderung von möglichen Arzneimittel bezogenen Problemen führt.

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Studiendetails

Studienziel Reduktion von arzneimittelbezogenen Problemen (ABP): Anzahl schwerer Arzneimittelinteraktionen Fehlende Medikation bei bestehender Indikation Medikation bei nicht (mehr) bestehender Indikation (vermeidbare) unerwünschte Arzneimittelwirkungen
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Gesundheit, Dienstsitz Berlin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Chronische Dialysepatienten mit...
  • geplantem operativen Eingriff
  • oder
  • ungeplantem operativen Eingriff (Notfall)
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Einwilligung

Ausschlusskriterien

  • unter 18 Jahre
  • Patienten der Transplantationsstation
  • Wiederaufnahme von bereits eingeschlossenen Patienten innerhalb von 30 Tagen

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Lübeck

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Häufig gestellte Fragen

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Am Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein werden ca. 200 Dialysepatienten im Jahr perioperativ stationär betreut. Dialysepatienten erhalten in der Regel eine komplexe Medikation, da sie an einer Vielzahl chronischer (Begleit-)Erkrankungen leiden, zudem liegt der Altersmedian der prävalenten Dialysepatienten in Deutschland über 65 Jahren. Somit stellt diese Population ein Hochrisikokollektiv für arzneimittelbezogene Probleme im Rahmen von operativen Eingriffen dar. Im Rahmen des in diesem Projekt beantragten Stewardship Programmes sollen Dialysepatienten in einem randomisierten Design über einen Zeitraum von 30 Monaten entweder durch ein Team aus Nephrologen, Pharmazeuten und Infektiologen vom Zeitpunkt der Prämedikation bis zur Entlassung oder nach dem bisher üblichen standard of care betreut werden. Ziel der intensivierten Betreuung ist es, in der Hausmedikation bereits bestehende Probleme der Arzneimitteltherapie zu lösen und eine adäquate Anpassung der Pharmakotherapie an den geplanten Eingriff vorzunehmen. Die behandelnden Anästhesisten und chirurgischen Fachgruppen sollen durch das Stewardship Programm hinsichtlich perioperativer antibiotischer Therapie und der Arzneimitteltherapie im postoperativen Verlauf geschult werden. Der primäre Endpunkt der Studie ist ein Vergleich der Rate an definierten arzneimittelbezogenen Problemen im Verlauf des stationären Aufenthaltes zwischen den Gruppen. Sekundäre Endpunkte sind Liegezeit, fehlerhafte Entlassungsmedikation und Wiederaufnahmen innerhalb von 30 Tagen auf dem Boden Arzneimittel bezogener Probleme.

Quelle

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