Beschreibung der Studie

Bei Patienten mit Phenylketonurie (PKU) oder milder Hyperphenylalaninämie (MHP) müssen die Phenylalanin-(Phe) Konzentrationen regelmäßig bestimmt werden. Alle bisher verwendeten Methoden haben den Nachteil, dass sie große, komplizierte Geräte benötigen. Patienten müssen daher die Proben für die Phe-Messung in ein spezialisiertes Labor schicken und bekommen das Ergebnis erst Tage später. Unsere Kooperationspartner vom Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung Heidelberg und der Firma Lucentix SA (Lausanne, Schweiz) haben einen neuartigen Sensor entwickelt, mit dem man die Phe-Konzentration innerhalb von wenigen Minuten bestimmen kann. Eine Weiterentwicklung dieses Geräts könnte später zur Messung der Phe-Werte zu Hause benutzt werden – ähnlich wie ein Blutzuckermessgerät. In der Studie werden die mit dem neuen Sensor gemessenen Phe-Werte mit den Phe-Werten verglichen, die mit den bislang verwendeten Methoden ermittelt werden.

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Studiendetails

Studienziel Ziel dieser Studie ist die Validierung eines neuartigen Verfahrens zur Bestimmung der Phenylalanin-Konzentration in Blut und Blutplasma von Patienten mit PKU (Phenylketonurie). Das neue Messverfahren soll mit etablierten Methoden verglichen werden, die derzeit am Universitätsklinikum Heidelberg im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin eingesetzt werden.
Status Teilnahme nur nach Einladung
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Heidelberg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit milder Hyperphenylalaninämie oder Phenylketonurie, die sich in der Stoffwechselambulanz des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin vorstellen

Ausschlusskriterien

Adressen und Kontakt

Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Die Phenylketonurie (PKU) ist eine angeborene Störung im Aminosäurenstoffwechsel, die mit einer Akkumulation der Aminosäure Phenylalanin (Phe) einhergeht. Die behandlungsbedürftige PKU hat in Deutschland eine Inzidenz von 1:10.000 Neugeborene. In Deutschland leben mehr als 6000 Personen mit behandlungsbedürftiger PKU. Sie ist damit die häufgste Aminoazidopathie. Wird die Behandlung im Neugeborenenalter begonnen und konsequent durchgeführt, ist die Prognose sehr gut mit unbeeinträchtigter kognitiver und körperlicher Entwicklung. Zur Steuerung der diätetischen und medikamentösen Therapie sind regelmäßige Bestimmungen der Phe-Konzentrationen notwendig. Diese werden entweder in der Ambulanz aus venösem Blut durchgeführt oder es erfolgt eine häusliche Kapillarabnahme auf eine Trockenblutkarte, die die Patienten ins Labor schicken. Allerdings dauert es bis zum Vorliegen des Ergebnisses zwei bis drei Tage, so dass die Anpassung der Therapie immer zeitverzögert erfolgt. Mit einem neu entwickelten Messverfahren kann die Phe-Konzentration innerhalb von 10 Minuten bestimmt werden, was eine zeitnahe Anpassung der Therapie erlauben würde. Die vorliegende prospektive Pilotstudie soll die Phenylalaninkonzentrationen, die mit dem neu entwickelten Verfahren bestimmt werden, mit den Messungen mittels bisher verwendeter Labormethoden vergleichen. Eine Weiterentwicklung dieses Prototyps könnte perspektivisch auch für das Heim-Monitoring der Patienten eingesetzt werden.

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