Beschreibung der Studie

Während und nach medizinisch notwendigen Eingriffen können Schmerzen auftreten. Es ist sinnvoll, auch die während der Untersuchung und Behandlung wahrgenommenen Schmerzen mit einzubeziehen. Üblicherweise werden Patienten von Pflegekräften und Ärzten routinemäßig nach der persönliche Einschätzung der Schmerzintensität gebeten und die Schmerztherapie entsprechend gesteuert. Optimal wäre jedoch eine stetige kontaktlose Erfassung des Schmerzempfindens mittels Videoanalyse der Mimik und anhand des Blutdruckes und der Herzfrequenz, um eine evtl. notwendige Schmerztherapie noch gezielter steuern zu können. Die Anwendung solch eines Videosystems soll im Rahmen dieser Machbarkeitsstudie getestet werden. Die gewonnenen Bilddaten werden auf Muster analysiert und den auf herkömmliche Weise gemessenen Parametern (z.B. Herzfrequenz, das Schmerzempfinden) gegenübergestellt.

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Studiendetails

Studienziel Mithilfe der Kamera und einer entsprechenden Analyse der Videodaten werden Mimikmuster und Vitaldaten im Gesicht abgeleitet. Aus den Vital- und Mimikinformationen werden in geeigneter Weise quantitative Parameter bestimmt, anhand derer sich eine Korrelation zu den Schmerzangaben des Patienten herstellen lässt. Zunächst wird untersucht, ob aus den vorliegenden Daten potenziell für die Schmerzbewertung geeignete Muster detektiert werden können. Diese Muster werden zur Erstellung von Schmerz-Scores verwendet.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Leipzig Heart Institute GmbH

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten bei denen im Rahmen der elektrophysiologischen Intervention ein Schmerzmonitoring durchgeführt wird und die im Rahmen der OP nicht oder nur leicht sediert werden.

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die oben genannte Kriterien nicht erfüllen, sowie Patienten mit kognitiven Einschränkungen und schwerer Presbyakusis.

Adressen und Kontakt

Herzzentrum Leipzig, Abteilung für Rhythmologie, Leipzig

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Häufig gestellte Fragen

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Hypothese: Mittels moderner kontaktloser Technologien könnten in Zukunft Assistenzzsysteme zum Schmerzmonitoring realisiert werden. Durch eine perspektivisch kontinuierliche und objektive Erhebung relevanter Daten ließe sich die Qualität der Schmerzbegutachtung erheblich steigern. Zunächst müssen allerdings Algorithmen gefunden werden, die dies prinzipiell erlauben. Vorhaben und Ziele der Studie: In der Studie sollen ausgewählte Vitaldaten und Mimik von Patienten Kamera-basiert erfasst und postinterventionell einer computergestützten Analyse zugeführt werden, um zu prüfen, ob sich die Analysealgorithmen so anpassen lassen, dass zu den standardmäßig abgeleiteten Vitaldaten und den Angaben der Patienten zum empfundenen Schmerz eine Korrelation herstellen lässt. In der Studie sollen Patienten im Rahmen ausgewählter elektrophysiologischer Eingriffe mit einem Kamerasystem beobachtet werden. Gleichzeitig zur Erhebung der Videodaten erfolgt eine Protokollierung von Patientendaten sowie der durch den Patienten selbst ahrgenommenen Schmerzen.

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