Beschreibung der Studie

Bei der szintigraphischen Untersuchung mittels SPECT/CT war bisher die Speicherung des radioaktiven Medikaments in verschiedenen Geweben und Organen des Körpers nicht exakt zu ermitteln. Technische Verbesserungen erlauben nun jedoch die nötigen Korrekturen der Bildinformation wie die Berücksichtigung der Abbildungseigenschaften des Detektors und der Strahlungsabschwächung im menschlichen Körpers mit Hilfe der CT-Information. Im Rahmen der Studie werden die Bilddaten aus klinische SPECT/CT-Untersuchungen bei Patienten zusätzlich mit den neuen Auswertemethoden nachbearbeitet um die Radiopharmakakonzentrationen im Körper genau zu berechnen. Zusätzliche Untersuchungen am Patienten erfolgen nicht. Außerdem werden Daten gesammelt und aufgezeichnet werden, die die Erkrankung sowie ggf. die Behandlung und den Verlauf nach Abschluss der Behandlung betreffen. Anhand dieser Daten, die bei mehreren Patienten gesammelt werden, soll zum späteren Zeitpunkt überprüft werden, ob die errechnete Radioaktivitätsspeicherung Rückschlüsse auf den weiteren Krankheitsverlauf oder auf den Behandlungserfolg erlaubt. Zur Validierung der Berechnungen mit Patientendaten erfolgen vergleichende sog. Phantommessungen an Patientenmodellen. Die Diagnose und Entscheidung über die für den jeweiligen Patienten geeignete Behandlung wird unabhängig davon getroffen, ob im Anschluss an die SPECT/CT Untersuchung Daten gesammelt werden oder nicht. Für die eingeschlossenen Patienten ergeben sich aus der Studienteilnahme kein Nach- und kein Vorteile.

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Studiendetails

Studienziel Gesamtüberleben über einen Zeitraum von 3 Jahren Ziele der Studie • Korrelation der Radiotraceranreicherung mit der Ausprägung der Erkrankung. Bei Patienten die in der Nuklearmedizinischen Klinik behandelt werden (z.B. SIRT bei Lebertumoren, Radionuklidtherapie ossärer Metastasen beim Prostata-Ca.) Korrelation mit dem Erfolg der Therapie und möglichen Nebenwirkungen • Einfluss der Segmentierungsparameter (CT-Information, NM-Bild, Threshhold) auf gemessene Aktivitätskonzentration und Verteilungsvolumen • Vergleich mit den Ergebnissen von Phantomuntersuchungen bei Variation von Target-Background-Verhältnis, Läsionsgröße und simulierter Gewebeschwächung • Vergleich mit der etablierten semiquantitativen Analyse der Radiopharmakaaufnahme (z.B. Shunt-Beurteilung bei SIRT-Simulation)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Radiologische UniversitätsklinikAbteilung für Nuklearmedizin und Klinische Molekulare Bildgebung

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Indikation zur SPECT/CT Untersuchung

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft

Adressen und Kontakt

Nuklearmedizin und Klinische Molekulare Bildgebung, Tübingen

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Häufig gestellte Fragen

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Anders als bei der PET/CT, wo quantitative Parameter wie z.B. der sog. SUV (standardized uptake value) zunehmend in die klinische Befundbewertung mit eingehen, war bisher eine exakte Quantifizierung in der SPECT/CT nicht möglich. SPECT/CT-Kameras der neuesten Generation bieten nun die Option einer Quantifizierung ähnlich wie bei der PET/CT. Möglich wird dies durch Korrektur der Emissionsdaten unter Berücksichtigung der Abbildungseigenschaften des Detektorsystems und Schwächungskorrektur mit Hilfe der integrierten CT Bei der in der Abteilung für Nuklearmedizin und molekulare Bildgebung Anfang Oktober 2014 in Betrieb genommenen SPECT/CT-Kamera (GE Healthcare Discovery 670 PRO®) handelt es sich um die weltweit erste Installation eines Systems mit der Option für eine Quantifizierung. Im Rahmen des Studienvorhabens sollen die bei klinischen SPECT/CT-Untersuchungen akquirierten Daten für eine erste Anwendung der Quantifizierung genutzt werden. Parallel hierzu werden mit verschiedenen Phantomexperimenten Simulationen durchgeführt, um die Quantifizierung bei unterschiedlichen Radioaktivitätskonzentrationen und Schwächungsverhältnissen im Gewebe zu validieren. Die Indikation zur SPECT/CT bei Patienten wird ausschließlich klinisch gestellt; d.h. eine Hybridbildgebung wird durchgeführt, wenn diese aufgrund der vom Zuweiser übermittelten Fragestellung und/oder der zu untersuchenden Körperregion sinnvoll erscheint. Da der klinische Nutzen einer SPECT/CT-Quantifizierung bisher noch nicht validiert ist, erfolgt die Befundinterpretation weiterhin anhand der semiquantitativen Daten. Im Rahmen der prospektiven Datensammlung werden ausschließlich klinisch indizierte diagnostische Szintigraphien durchgeführt. Studienbedingte Untersuchungen sind am Patienten nicht vorgesehen. Die Patienten werden in der Abteilung für Nuklearmedizin und klinische Molekulare Bildgebung rekrutiert. Die Datenerhebung soll über 3 Jahre erfolgen.

Quelle

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