Beschreibung der Studie

Das Ziel dieser Studie ist die Wirksamkeit des Metakognitiven Trainings für Zwang (Z-MKT) zu evaluieren. Es wird erwartet, dass das Z-MKT im Vergleich zu einer Wartekontrollgruppe zu einer stärkeren Reduktion der Zwangssymptomatik führt. Darüber hinaus wird postuliert, dass zwangsspezifische Denkmuster verringert sowie depressive Symptome und die Lebensqualität verbessert werden.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Outcome-Parameter ist die Differenz des Gesamtwertes auf der Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale (Y-BOCS) von t0 nach t1.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vorliegen einer diagnostizierten Zwangsstörung (ICD-10: F 42)
  • Bereitschaft und Einwilligung zur Studienteilnahme (informed consent)
  • Bereitschaft am Metakognitivem Gruppentraining für Zwang teilzunehmen
  • Gruppenfähigkeit (Einschätzung durch Behandler)

Ausschlusskriterien

  • Vorhandensein einer lebenszeitlichen schizophrenen oder affektiv-psychotischen Symptomatik (z.B. Manie)
  • makroskopische Hirnveränderung (Diagnosen, hirnorganische Vorfälle werden konkret erfragt)
  • Substanzmittelabhängigkeit

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Hamburg-Eppendorf

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Häufig gestellte Fragen

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Die Zwangsstörung ist eine psychische Störung mit häufig chronischem Verlauf, welche mit einem hohen Leidensdruck und einer deutlichen Verminderung der Lebensqualität einher geht. Häufig weisen Patienten nach einer Therapie noch eine gravierende Symptombelastung auf. Diese Befunde unterstreichen die Notwendigkeit alternativer Therapiemaßnahmen. Deswegen ist das Ziel der aktuellen Studie die Effektivitätsbeurteilung des Gruppentrainings "Metakognitives Training bei Zwang (Z-MKT)" mittels einer randomisiert kontrollierten Interventionsstudie (RCT) im ambulanten Setting. Im Z-MKT werden Patienten mit einer Zwangsstörung störungsspezifische Denkverzerrungen verdeutlicht und Bewältigungsstrategien vorgestellt und eingeübt, um so Zwänge langfristig zu reduzieren. Achtzig Patienten mit einer Zwangsstörung werden nach der Baseline Untersuchung (t0) entweder zur Interventionsbedingung (Z-MKT, n=40) oder zur Wartekontrollgruppe (n=40) randomisiert. Die Patienten werden erneut 8 Wochen (t1) bzw. 3 Monate (t2) später untersucht. Wir erwarten eine signifikant größere Reduktion der Zwangssymptomatik in der Interventions- gegenüber der Wartekontrollgruppe. Die Differenz des Gesamtwertes auf der Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale (Y-BOCS) von t0 nach t1 wird als primärer Outcome-Parameter definiert. Sekundäre Outcome-Parameter ist die Abnahme der Zwangssymptomatik auf Selbstberichtsebene (OCI-R), der kognitiven Verzerrungen (OBQ), der depressiven Symptomatik (BDI), der Lebensqualität, der metakognitiven Verzerrungen (MCQ), sowie die Abnahme Zwangssymptomatik von t0 nach t2 ermittelt über die Y-BOCS.

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