Beschreibung der Studie

Patienten mit dem Krankheitsbild eines kommunizierendes Hydrozephalus können die Anlage einer Drainage in der Lendenwirbelsäule zur vorübergehenden Drainage von Nervenwasser benötigen. Bei längerer Liegzeit besteht hier eine Infektionsgefahr. Silberbeschichtete Katheter finden in der Medizin bereits Anwendung zur Verringerung von Infektionen. Dies ist die erste vergleichende Studie zwischen silberbeschichteten und konventionellen Kathetern zur Lumbaldrainage. Es sollen die Handhabbarkeit der Drainage, die Infektionsrate und eine Testung auf Silberresistenz von etwaigen Keimen durchgeführt werden.

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Studiendetails

Studienziel Handhabbarkeit des silberbeschichteten Lumbaldrainagen-Systems Es soll gezeigt werden, dass das silberbeschichtete System dem klassischen System in Bezug auf Handhabbarkeit bei der Anlage der Drainage nicht unterlegen ist. Anwender vergeben Punkte für verschiedene Aspekte der Handhabung des jeweiligen Lumbaldrainage-Systems. Der primäre Endpunkt wird direkt nach Anlage der Lumbaldrainage erhoben.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 48
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Neurochirurgische Klinik, Universitätsklinikum Heidelberg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Indikation für Lumbaldrainage

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft
  • Vorherige Lumbaldrainage
  • Offenes Schädel-Hirn-Trauma

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Hirnhautentzündung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Unizentrische, randomisierte und prospektive Studie an der Neurochirurgischen Klinik (Normal- , Wach- und Intensivstation) des Universitätsklinikums Heidelberg. Bei einer Vielzahl neurochirurgischer Krankheitsbilder (z.B. bei der Subarachnoidalblutung, der postoperativen Liquorfistel oder bei dem Normaldruckhydrozephalus) kann es notwendig sein, eine temporäre Hirnwasserableitung im Bereich der Lendenwirbelsäule (Lumbaldrainage) anzulegen. Gegenstand der Studie ist der Vergleich zwischen einem klassischen und einem silberbeschichteten (antimikrobiellen) Lumbaldrainagen-System im Hinblick auf Handhabbarkeit und Auftreten von Liquorrauminfektionen im Verlauf. Die Indikation zur Anlage einer Lumbaldrainage wird durch deinen Facharzt für Neurochirurgie gestellt. Hierzu wird vom die Lumbaldrainage legenden Arzt ein kurzes Questionnaire ausgefüllt und verschiedene Aspekte mit Punkten bewertet. Zur Beurteilung von Infektionen des Liquorraumes erfolgen Untersuchung des Blutes, des Hirnwassers, sowie die klinische Beurteilung des Patienten in regelmäßigen Abständen. Bei Nachweis eines Keimes aus einer Hirnwasserprobe erfolgt nach kultureller Anzucht die Testung Silberresistenz mittels Rollmethode und Wachstumshemmung durch Silberlösungen unterschiedlicher Konzentrationen (Mikrodilution). Das Follow-Up besteht in der Dokumentation einer ambulanten oder stationären Wiedervorstellung wegen Verdacht auf oder bestätigter Hirnhautentzündung binnen 28 Tagen nach Entlassung. Die geplante Studienpopulation beträgt n=48 Patienten (n=24 je Studienarm) Patienten.

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