Beschreibung der Studie

Eine Strahlentherapie stellt für Patienten eine besondere Belastung und Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Gerade wenn Patienten mit den Herausforderungen umgehen müssen, die eine Krebserkrankung und deren Behandlung an Sie stellt, kann es hilfreich sein, spezielle Techniken zur Hand zu haben, die Ihnen helfen können, schwierige Situationen besser zu bewältigen und auf die Sie, bei genügender Übung, im Alltag immer wieder zurückgreifen können. Unser psychoonkologisches Angebot richtet sich speziell an Menschen mit Kopf-/Hals-Tumoren, bei denen eine Bestrahlung geplant ist oder die sich bereits in der Strahlentherapie befinden. Im Rahmen der Studie werden in durchschnittlich drei, individuell vereinbarten Einzelterminen Imaginationsübungen eingeübt. Es erfolgt eine Qualitätssicherung durch Überprüfung des Therapieerfolges mit wissenschaftlichen Methoden.

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Studiendetails

Studienziel (1) die Realisierbarkeit einer ausreichenden Patientenrekrutierung (2) die Abbruchrate (3) die Rücklaufquote bei der Fragebogenerhebung
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 15
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum HeidelbergAbteilung Innere Medizin und Psychosomatik

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • 1) onkologische Patienten, die für die Bestrahlung fixiert werden
  • 2) onkologische Patienten mit einem Tumor im Kopfbereich, die für die Bestrahlung eine Kunststoffmasken bekommen
  • 3) geplante oder bereits begonnene Radiotherapie
  • 4)Interesse am Erlernen und Anwenden von Stabilisierungsübungen
  • 5) Vorliegen einer informierten schriftlichen Einwilligung in die Studienteilnahme

Ausschlusskriterien

  • 1) Alter < 18 Jahre
  • 2) akute Suizidalität
  • 3) das Vorliegen von Kontraindikationen für imaginative Verfahren: schizophrene Psychosen, dissoziative Störungen
  • 4) nicht ausreichendes Verständnis der deutschen Sprache
  • 5) starke Schwerhörigkeit
  • 6) fehlende Einwilligungsfähigkeit

Adressen und Kontakt

NCT Heidelberg, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Patienten mit malignen Tumoren im Kopf- und/oder Halsbereich leiden im Vergleich zu anderen bösartigen Erkrankungen unter besonders schweren Beeinträchtigungen der Lebensqualität sowie des psychischen Wohlbefindens. Die Behandlung in Form einer Bestrahlung wird unter besonders belastenden Bedingungen durchgeführt. Die Patienten bekommen eine passgenaue Kunststoffmaske für das Gesicht angefertigt und werden über mehrere Wochen bis zu 5x/Woche bis zu 20 Minuten auf einer Liege fixiert und bestrahlt. Bei einem beträchtlichen Teil der Patienten kommt es hierunter zu Beklemmungen und teilweise Panikattacken. Die psychoimaginative Traumatherapie arbeitet mit psychotherapeutischen (Entspannungs-)Techniken, die leicht erlernt werden können und in der Traumatherapie aber auch bei Brustkrebspatientinnen erfolgreich zur Selbstberuhigung und Stressbewältigung eingesetzt werden können. Ziel der geplanten Machbarkeitsstudie (in Vorbereitung eines Studienprogrammes zur Überprüfung der Wirksamkeit) ist die Überprüfung der Durchführbarkeit einer psychoonkologischen Einzelintervention (Imagination) zur besseren Bewältigung von therapiebezogenen Belastungen bei onkologischen Patienten unter Radiotherapie. Die Zielgruppe umfasst insbesondere Patienten, deren Tumor sich im Kopf-Hals-Bereich befindet und die für die Radiotherapie eine Kunststoffmaske erstellt bekommen bzw. fixiert werden müssen.

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