Beschreibung der Studie

Die Studie soll prüfen, ob das neu entwickelte web-assistierte Selbsthilfeprogramm für Eltern von Kindern mit ADHS dazu beiträgt, ADHS-Symptome und oppositionelles Verhalten zu reduzieren. Schriftliche Eltern-Selbsthilfeprogramme der gleichen Arbeitsgruppe haben sich dabei bereits als wirksam erwiesen und bilden die Grundlage für dieses neue Format der web-assistierte Selbsthilfe. Teilnehmende Eltern werden per Zufall einem von drei Angeboten zugewiesen: 1. durch den Kinderarzt vorgesehene Versorgung + Zugang zur Web-assistierte Eltern-Selbsthilfe (WASH) + zusätzliche telefonische Beratung 2. durch den Kinderarzt vorgesehene Versorgung + Zugang zur Web-assistierte Eltern-Selbsthilfe (WASH) 3. durch den Kinderarzt vorgesehene Versorgung In die Studie können Eltern von Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren mit (Verdachts-) Diagnose einer ADHS aufgenommen werden, bei denen eine geistige Behinderung oder Autismus-Spektrum-Störung ausgeschlossen werden kann und keine Indikation für eine stationäre Behandlung besteht. Die Studie soll unmittelbare und langfristige Effekte der Nutzung des Elterntrainers auf die ADHS-Symptomatik /oppositionelle Symptomatik des Kindes im Vergleich zur kinderärztlichen Routinetherapie überprüfen. Außerdem soll gezeigt werden, ob sich diese Effekte durch zusätzliches Angebot einer telefonischen psychotherapeutischen Beratung steigern lassen. In Abgleich mit einer Studie, die ambulante Psychotherapie bei Kindern mit dieser Symptomatik untersucht, soll überprüft werden, ob die Wirksamkeit des Elterntrainers mit telefonischer Beratung an deren Effekte heranreicht. Es wird angenommen, dass Angebote mit Zugriff auf die web-assistierte Eltern-Selbsthilfe gegenüber der kinderärztlichen Routineversorgung stärkere Verbesserungen erreichen. Außerdem wird angenommen, dass die Wirksamkeit der Selbsthilfe sich durch die telefonische Beratung noch steigern lässt. Darüber hinaus wird angenommen, dass individuelle psychotherapeutische Versorgung (neben ärztlicher Routineversorgung) der Kombination aus Selbsthilfe und telefonischer Beratung überlegen ist.

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Studiendetails

Studienziel Verblindete klinische Beurteilung der ADHS-Symptomatik und oppositionellen Symptomatik des Kindes anhand der Aufzeichnung eines telefonisch durchgeführten halbstandardisierten klinischen Eltern-Interviews (DISYPS III - Diagnose-Checkliste AHDS/ oppositionelles Verhalten unter Einsatz des Interview-Leitfadens) jeweils 3 und 6 sowie 18 Monate nach der Eingangsmessung
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 495
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Innovationsausschuss beim G-BA

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Arm 1-3: Eltern von Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren mit (Verdachts-) Diagnose einer ADHS und/oder oppositionellen Verhaltensproblemen; Arm 4: Kinder mit Ein- und Ausschlusskriterien wie in Arm 1- 3, die über eine Dauer von 6 Monaten eine ambulante Psychotherapie (VT) erhielten.

Ausschlusskriterien

  • Vorliegen einer geistigen Behinderung oder Autismus-Spektrum-Störung beim Kind nach Einschätzung des behandelnden Pädiaters; Indikation für stationäre Behandlung des Kindes

Adressen und Kontakt

Uniklinik Köln, Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (AKIP), Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Hauptzweck Überprüfung der Wirksamkeit eines neu entwickelten web-assistierten Selbsthilfeprogramms (WASH) für Eltern von Kindern mit ADHS hinsichtlich der Verminderung von ADHS-Symptomen und oppositionellem Verhalten zur Abschätzung des Beitrags zur Verbesserung der Versorgung von Kindern mit ADHS in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Hintergrund Entwicklung der web-assistierte Eltern-Selbsthilfe (ADHS-Elterntrainer) durch Döpfner & Schürmann in Kooperation im Auftrag des AOK-Bundesverbandes auf der Basis evidenzbasierter schriftliche Eltern-Selbsthilfeprogramme (Elternhefte und Arbeitsmaterialien) Methode Überprüfung der Wirksamkeit der Intervention über ein randomisiertes dreiarmiges Parallelgruppendesign: 1. Web-assistierte Eltern-Selbsthilfe (WASH) mit telefonischem psychotherapeutischem Support (SUPPORT) inklusive kinderärztliche Routinetherapie (treatment as usual, TAU): WASH+SUPPORT+TAU 2. Web-assistierte Eltern-Selbsthilfe (WASH) inklusive kinderärztlicher Routinetherapie (TAU): WASH+TAU 3. Kinderärztliche Routinetherapie (treatment as usual): TAU. Ein- und Ausschlusskriterien Eltern von Kindern im Alter von 6;0 bis 12;11 Jahren mit (Verdachts-) Diagnose einer ADHS und/oder oppositionellen Verhaltensproblemen, bei denen eine geistige Behinderung oder Autismus-Spektrum-Störung ausgeschlossen werden kann und keine Indikation für eine stationäre Behandlung besteht Ziele 1. Welche unmittelbaren und langfristigen Effekte auf die externale Symptomatik (kombinierte ADHS- / oppositionelle Symptomatik) des Kindes hat die Nutzung des ADHS-Elterntrainers (im Vergleich zur kinderärztlichen Routinetherapie) und lassen sich diese Effekte durch ein zusätzliches Angebot eines telefonischen psychotherapeutischen Supports steigern? 2. Zeigt sich die Wirksamkeit individueller ambulanter Psychotherapie (VT) bei einer (nicht randomisierten aber „gematchten“) Gruppe von Kinder mit vergleichbaren Ein-/Ausschlussbedingungen der Bedingung mit Web-assistierter Eltern-Selbsthilfe (WASH) plus weiterem telefonischen psychotherapeutischer Beratung überlegen? Hypothesen 1. Überprüfung der Wirksamkeit und Stabilität (Minderung von externalen Symptomen) von web-assistierter Eltern-Selbsthilfe (WASH) und von zusätzlichem telefonischem Support (WASH+SUPPORT) im Vergleich zu treatment as usual (TAU) als Kontrolle im randomisierten, dreiarmigen Parallelgruppendesign. Haupthypothese: (WASH+SUPPORT+TAU) > (WASH+TAU) > (TAU), „>“ bedeutet „besser wirksam“. 2. Vergleich der Wirksamkeit web-assistierter Eltern-Selbsthilfe mit Support (WASH+SUPPORT) mit einer klassischen Verhaltenstherapie mit direktem Kontakt (VT) in einem nicht-randomisierten Gruppenvergleich. Haupthypothese: (VT +TAU) > (WASH+SUPPORT+TAU).

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