Beschreibung der Studie

Die operative Entfernung der Harnblase aufgrund eines Blasenkarzinoms oder anderer Erkrankungen der Blase, ist einer der größten operativen Eingriffe der urologischen Chirurgie und geht auch heute noch mit signifikanter Mortalität und Morbidität einher. Neben der Ausleitung von beiden Harnleitern direkt über die Haut werden häufig die Blasenfunktion oder zumindest Teile der Blasenfunktion durch ein ausgeschaltetes Stück Darm ersetzt, was zusätzlich zur Blasenentfernung noch die Notwendigkeit eines Darmeingriffes bedingt. Besonders postoperative Infektionen, die bis zur lebensbedrohlichen Sepsis führen können, sowie Nahtinsuffizienzen, sind besonders bei Verfahren mit Darmbeteiligung gefürchtete Komplikationen. Indikatoren für das Risiko der Entwicklung solcher Komplikationen sind aktuell nicht bekannt. Im vorliegenden Vorhaben, sollen im Rahmen der Krankenversorgung erhobene Behandlungsdaten (Vitalparameter, Ergebnisse allg. intensivmedizinisch erforderlicher Laboruntersuchungen, hämodynamischer Parameter, errechnete Werte, Scores, automatisch generierten Systemmeldungen,Beatmungsparameter) sowie demographische Daten mittels statistischer Methoden analysiert werden, um Indikatoren für Risikofaktoren zu identifizieren und so gegebenenfalls präventive Maßnahmen zur ermöglichen.

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Studiendetails

Studienziel Identifikation von prädiktiven Faktoren für die Entwicklung von postoperativen Komplikationen (Sepsis, Anastomoseninsuffizienz etc.) nach Zystektomie
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 345
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten, bei denen von 2008 bis zum heutigen Zeitpunkt in der Urologischen Klinik des Universitätsklinikums Freiburg eine Zystektomie durchgeführt wurde.

Ausschlusskriterien

  • Patienten jünger als 18 Jahre, nicht einwilligungsfähige Patienten

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Durch statistische Verfahren wie der Varianzanalyse ist es möglich, durch retrospektive Analyse von Patientendaten, die im Rahmen der Krankenversorgung erhoben werden (Größe, Gewicht, Laborwerte, Blutdruck, Herzfrequenz etc.), Risikofaktoren für die Entwicklung von postoperativen Komplikationen zu identifizieren. Ziel ist die Generierung fundierter Evidenz zu patientenbezogenen Parametern, die auf eine Risikoerhöhung zur Entwicklung von postoperativen Komplikationen nach Zystektomie hindeuten.

Quelle

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