Beschreibung der Studie

Auf dem gegenwärtigen Forschungsstand wird ein Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und Defiziten der Geruchswahrnehmung vermutet. Dabei weisen sowohl Personen mit psychischen Störungen gehäuft Defizite der Geruchswahrnehmung auf als auch Personen mit primären Erkrankungen des Geruchsinns vermehrt psychische Störungen. Die Richtung des Zusammenhangs ist dabei noch unklar. Man weiß also noch nicht sicher ob zuerst die Defizite der Geruchswahrnehmung vorliegen oder zuerst die psychische Störung auftritt. Mittels einer Längsschnittstudie mit der Dauer von einem Jahr, soll die geplante Studie zur Klärung dieses Sachverhalts beitragen. Es wird darin u.a. eine Chance für die Früherkennung psychischer Erkrankungen auf Basis der Geruchswahrnehmung gesehen. Zu diesem Zweck wird die Riechleistung und die Symptombelastung einer gesunden, studentischen Stichprobe zu zwei Messzeitpunkten erhoben.

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Studiendetails

Studienziel Vorhersage der Veränderung der Entstehung einer psychischen Störung, der Symptombelastung und der Lebenszufriedenheit zwischen den Messzeitpunkten mittels der Güte der olfaktorischen Wahrnehmung zu Messzeitpunkt 1. Die Messung der Riechleistung erfolgt mittels den Sniffin' Sticks. Die Lebenszufriedenheit, die Symptombelastung und die Bedeutung des Geruchsinns für das tägliche Leben der Probanden, werden mittels Fragebogen erhoben.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universität des Saarlandes, Klinische Psychologie und Psychotherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Studenten der Psychologie, nicht in psychotherapeutischer Behandlung

Ausschlusskriterien

  • Drogenabhängigkeit, Alkoholabhängigkeit, primäre Riechstörung, neurologische Erkrankungen

Adressen und Kontakt

Universität des Saarlandes, Saarbrücken

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Häufig gestellte Fragen

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Patienten mit psychischen Störungen weisen gehäuft Defizite der olfaktorischen Wahrnehmung auf. Die Bedeutung dieses Zusammenhangs ist dabei noch weitestgehend ungeklärt. Zum einen könnten diese Defizite eine Folge psychischer Erkrankung darstellen, die z.B. durch einen veränderten Neurotransmitterhaushalt oder defizitäre Aufmerksamkeitsprozesse entsteht. Zum anderen könnten olfaktorische Defizite einen Biomarker gestörter zerebraler Kreisläufe darstellen oder die soziale Interaktion der Betroffenen beeinflussen, wodurch sie als Vulnerabilitätsfaktor anzusehen wären. Für degenerative Erkrankungen wie z.B. Morbus Alzheimer liegen bereits positive Befunde zum prädiktiven Wert der olfaktorischen Wahrnehmung vor. Ziel dieser Längsschnittstudie ist es den Vorhersagewert der olfaktorischen Identifikationsfähigkeit für die Veränderung der psychischen Belastung bzw. das Auftreten psychischer Störungen über einen Zeitraum von einem Jahr an einer studentischen Stichprobe zu überprüfen.

Quelle

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