Beschreibung der Studie

Die Diagnose Krebs bedeutet für die meisten Betroffenen einen gravierenden Einschnitt in ihr bisheriges Leben. Neben der Sorge um die eigene Gesundheit erleben viele Patienten seelische, familiäre und finanzielle Belastungen. Ein Teil der psychisch belasteten Patienten möchte oder kann jedoch persönliche Beratungsangebote nicht in Anspruch nehmen. Gründe dafür können Unsicherheit und Hemmungen, mangelnde Zeitressourcen, körperliche Einschränkungen oder eine eingeschränkte Mobilität sein. Das in dieser Studie vorgestellte Online-Unterstützungsangebot soll dazu beitragen, diese Versorgungslücke zu schließen. Ziel dieser Machbarkeitsstudie ist es, das Online-Programm OPaCT im Hinblick auf seine Akzeptanz und Durchführbarkeit zu überprüfen. Darüber hinaus soll untersucht werden, ob die Teilnahme an dem OPaCT- Programm bei den teilnehmenden Patienten zu einem verbesserten psychischen Befinden und einer gesteigerten Patientenkompetenz führt. Das OPaCT Programm umfasst insgesamt acht Lektionen, die sich mit verschiedenen psychologischen und sozialen Themen der Krankheitsverarbeitung beschäftigen, die insbesondere in einer frühen Erkrankungsphase relevant sind.

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Studiendetails

Studienziel Die Durchführbarkeit und Akzeptanz: Rekrutierungsweg, Rekrutierungszahlen, Drop-Out, Zufriedenheit der Teilnehmer sowie Integrierbarkeit in den Tages- und Behandlungsablauf werden zum Ende der Intervention mittels teilstandardisiertem Fragebogen und qualitativen Interviews erhoben.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Tumordiagnose
  • zum Zeitpunkt der Studie unter Chemotherapie
  • Deutsch als Muttersprache oder sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache
  • Internetzugang

Ausschlusskriterien

  • Kognitive oder körperliche Beeinträchtigungen, die die Bearbeitung des Online-Programms erschwere (z.B. eingeschränktes Sehvermögen)
  • Behandlungsbedürftige psychische Störung oder psychiatrische Grunderkrankung

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund: Bis zu 60% der Krebspatienten leiden unter Distress, Ängsten und Depressivität. Ein Teil der psychisch belasteten Patienten möchte oder kann jedoch persönliche Beratungsangebote nicht in Anspruch nehmen. Gründe dafür können mangelnde Zeitressourcen, körperliche Einschränkungen oder eine eingeschränkte Mobilität sein. Internetbasierte Interventionen sollen diese Versorgungslücke schließen. Der überwiegende Anteil der bisher entwickelten internetbasierten Interventionen in der Psychoonkologie richtet sich an Patienten, die ihre Behandlung bereits abgeschlossen haben oder sich in der Nachsorgephase befinden. Angebote für Patienten in einem frühen Krankheitsstadium existieren bisher kaum. Ziel der vorliegenden Machbarkeitsstudie ist daher die Evaluation eins Online-Unterstützungsangebots für Patienten in einer frühen Erkrankungsphase, das begleitend zur Chemotherapie angeboten wird. Methode: Bei der Studie handelt es sich um eine einarmige, explorative Studie in einem mixed-methods design, bei dem qualitative mit quantitativen Datenerhebungs- und Auswertungsverfahren kombiniert werden. N = 100 Krebspatienten, die sich in einer ambulanten Chemotherapie befinden, werden in die Studie eingeschlossen. Der Studieneinschluss ist unabhängig von Tumorstatus und Tumorentität. Die Teilnehmer werden vor Beginn und nach Abschluss des OPaCT Programms befragt. Primäre Outcome-Kriterien sind Aspekte der Durchführbarkeit und der Akzeptanz des Programms (Drop-Out, Zufriedenheit der Teilnehmer, Integrierbarkeit des Moduls in den Tages- und Behandlungsablauf, Probleme und Schwierigkeiten bei der Bearbeitung des Programms etc.). Diese werden mithilfe von Fragebögen und qualitativen Interviews erhoben. Sekundäre Outcome-Kriterien stellen Veränderungen der psychischen Belastung im prä-post-Vergleich (erhoben mit dem PHQ-9 und GAD-7) sowie der Patientenkompetenz und Selbstwirksamkeitserwartung der Patienten (erhoben mit SCNS-SF-34 und CBI-B-D) dar. Beschreibung des OPaCT-Moduls: OPaCT ist konzipiert als internetbasiertes, therapeutisch begleitetes Selbsthilfe-Angebot (guided self-help). Es handelt sich um ein niederschwelliges modulares Angebot bestehend aus acht Lektionen, mit dem Ziel der Psychoedukation, Beratung und Support. Die acht Lektionen befassen sich mit psychosozialen Themen (z.B. Verarbeitung der Krebsdiagnose, Umgang mit belastenden Gefühlen, Kommunikation der Erkrankung innerhalb der Familie), darüber hinaus widmen sich einzelne Lektion auch explizit der Chemotherapie und ihren Nebenwirkungen, oder dem Angebot von Bewegung und Sport während einer Tumorbehandlung.

Quelle

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