Beschreibung der Studie

Es konnte gezeigt werden, dass Parkinsonpatienten an objektiver und subjektiver Mundtrockenheit leiden. Es wird vermutet, dass diese Mundtrockenheit zum einen durch die Erkrankung selbst, zum anderen durch Medikamente wie z.B. Dopaminagonisten ausgelöst wird. Die Genese der Mundtrockenheit bei Parkinsonpatienten ist bisher nicht vollständig geklärt sowie auch nicht die Auswirkungen dieser Mundtrockenheit auf die Speichelzusammensetzung sowie andere Parameter der Mundgesundheit. Ein möglicher Effekt der Tiefen Hirnstimulation (THS) auf die Speichelsekretionsrate (SSR) ist bislang nicht erforscht. Da allerdings die Gabe von L-Dopa die SSR erhöht, ist ein möglicher Effekt durch die THS zu diskutieren und soll mit dieser Studie untersucht werden. Die potentiellen Studienteilnehmer sind Parkinson- Patienten, bei denen im Rahmen eines stationären Aufenthalts geprüft wird, ob eine Tiefe Hirnstimulation in Frage kommt. Die anderen Patienten sind Parkinson-Patienten nach Implantation eines Hirnschrittmachers. Bei beiden werden zur Überprüfung die Medikamente abgesetzt und in diesem Zusatnd (Medikamenten-OFF) sollen die Speichelmengen gemessen werden. Zusätzlich soll mittels dem Kauen zweier verschiedenfarbiger Kaugummis der Durchmischungsgrad untersucht werden. Dieser gibt Auskunft über die Kaufunktion.

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Studiendetails

Studienziel Effekt der Tiefen Hirnstimulation auf die Speichelfließrate Hierzu wird bei den Patienten mit und ohne tiefer Hirnstimulation im Medikamenten-OFF mit an- und ausgeschaltetem Stimulator die Speichelmenge bestimmt. Die Speichelmengenmessung erfolgt durch Aufsammeln allen Speichels für die Dauer von 5 Minuten,abschließend wird die Speichelmenge gemessen. Danach wird der Stimulator wieder angeschaltet.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Uniklinik KölnAbteilung für Zahnerhaltung und Parodontologie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Parkinson-Patienten mit Z. n. Tiefer Hirnstimulation mit Implantation vor mindestens 3 Monaten (Arm 1) bzw. ohne THS (Arm 2)
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Schriftliche Einwilligungserklärung

Ausschlusskriterien

  • Bestehende oder geplante Schwangerschaft während der Studie
  • Aktuelle oder anamnestische Strahlentherapie im Kopf-Halsbereich oder Chemotherapie
  • Aktueller oder anamnestischer Ohrspeicheldrüsentumor
  • Aktueller oder anamnestischer Kopf/Hals-Tumor
  • Aktuelle oder anamnestische Operation in der Kopf-oder Halsregion
  • Sjögren-Syndrom
  • Aktuelle tägliche Einnahme von Symptom lindernden Produkten gegen Xerostomie (außer häufige Wasseraufnahme)

Adressen und Kontakt

Neurologie, Köln

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Es konnte gezeigt werden, dass Parkinsonpatienten an objektiver und subjektiver Mundtrockenheit leiden. Es wird vermutet, dass diese Mundtrockenheit zum einen durch die Erkrankung selbst, zum anderen durch Medikamente wie z.B. Dopaminagonisten ausgelöst wird. Die Genese der Mundtrockenheit bei Parkinsonpatienten ist bisher nicht vollständig geklärt sowie auch nicht die Auswirkungen dieser Mundtrockenheit auf die Speichelzusammensetzung sowie andere Parameter der Mundgesundheit. Ein möglicher Effekt der Tiefen Hirnstimulation (THS) auf die Speichelsekretionsrate (SSR) ist bislang nicht erforscht. Da allerdings die Gabe von L-Dopa die SSR erhöht, ist ein möglicher Effekt durch die THS zu diskutieren und soll mit dieser Studie untersucht werden. Zusätzlich soll mittels dem Kauen zweier verschiedenfarbiger Kaugummis der Durchmischungsgrad untersucht werden. Dieser gibt Auskunft über die Kaufunktion. (Der Kautest wurde aufgrund eines Amendments nachgetragen, Amendmentdatum: 27.11.2017)

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