Beschreibung der Studie

Schuppenflechte ist eine häufig vorkommende entzündliche Hautkrankheit, die mit vielen Begleiterkrankungen einhergeht. Die Krankheit stellt nach wie vor ein zentrales medizinisches, ethisches und wirtschaftliches Problem dar. Noch ist unklar, warum einige Patienten unter starkem Juckempfinden leiden, andere davon jedoch verschont bleiben. Die Behandlung des mit Schuppenflechte einhergehenden Juckempfindens stellt eine große Herausforderung dar. Deshalb ist es wichtig, die zugrundeliegenden Krankheits-Mechanismen besser zu verstehen. Nur so ist es möglich, gezielte Therapien zu entwickeln. Die aktuelle Studie ist eine Folgestudie der bereits durchgeführten PSORITUS-Studie. In dieser wurde anhand von Hautproben herausgefunden, welche Gene für die Zunahme der Schuppenflechte verantwortlich sind. Auf Grundlage dieser Ergebnisse soll in der aktuellen Studie erforscht werden, welche Gene der Schuppenflechte selbst und welche dem Juckempfinden zuzuordnen sind. Um dies zu erreichen, sollen Hautproben von 10 Patienten mit Schuppenflechte, aber ohne Juckempfinden für genetische Analysen entnommen werden. Die dabei gewonnenen Daten werden anschließend mit den Daten der vorherigen Studie analysiert, in der von Schuppenflechte betroffene Patienten mit Juckempfinden eingeschlossen wurden. Das durch die Studienergebnisse mögliche genauere Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen dieser Erkrankung ist bedeutend, um die Versorgung der betroffenen Patienten zu verbessern und in der Erforschung der Schuppenflechte einen großen Schritt weiterzukommen.

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Studiendetails

Studienziel Untersuchung der unterschiedlichen Expression von Genen olfaktorischer Rezeptoren und Barriere-assoziierter Gene in der Haut von Patienten mit Psoriasis und Pruritus verglichen mit Patienten mit Psoriasis, aber keinem Pruritus. Dieser Endpunkt wird mittels einer Hautbiopsie einmalig überprüft.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Department of Dermatology and Center for Chronic Pruritus, University Hospital Münster

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Psoriasis vulgaris (L40.0) ohne Pruritus (Gruppe 1) und mit Pruritus (Gruppe 2, historische Kontrollgruppe aus der Psoritus Studie)

Ausschlusskriterien

  • Patienten unter 18 Jahren. Patienten, die den Fragebogen aufgrund physischer oder psychischer Erkrankungen nicht ausfüllen können. Patienten mit Einschränkungen des Bewusstseins oder der Urteilskraft. Unzureichendes Verständnis der deutschen Sprache.

Adressen und Kontakt

Klinik für Hautkrankheiten und Kompetenzzentrum chronischer Pruritus (KCP), Universitätsklinikum Münster, Münster

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Psoriasis ist eine häufig vorkommende inflammatorische Dermatose, die mit zahlreichen Komorbiditäten vergesellschaftet ist. Die Krankheit stellt nach wie vor ein zentrales medizinisches, ethisches und ökonomisches Problem dar. Noch ist die Pathogenese dieser Krankheit unzureichend verstanden. Unter anderem ist unklar, warum einige Patienten unter starkem Pruritus leiden, andere dieses Symptom jedoch nicht aufweisen. Die Behandlung des Psoriasis-assoziierten Pruritus stellt eine große Herausforderung dar, sodass weitere Kenntnisse über die zugrundeliegenden Pathomechanismen dringend erforderlich sind, um gezielte Therapien entwickeln zu können. Die aktuelle Studie stellt eine Folgestudie der bereits durchgeführten PSORITUS-Studie dar. In dieser wurden mithilfe von Hautbiopsien spezifische Gene entdeckt, die für die Progression der Psoriasis verantwortlich sind. Auf Grundlage dieser Ergebnisse soll in der aktuellen Studie erforscht werden, welche Gene der Psoriasis selbst und welche dem Pruritus zuzuordnen sind. Ziel ist es, die Unterschiede in der Genexpression olfaktorischer Rezeptoren sowie in der Expression einer Gruppe Barriere-assoziierter Gene in der Haut zwischen Psoriasis-Patienten mit und ohne Pruritus zu ermitteln. Hierfür sollen Hautbiopsien von 10 Psoriasis-Patienten ohne Pruritus entnommen werden. Die dank dieser Patienten gewonnenen Daten werden anschließend zusammen mit den Daten der PSORITUS-Studie analysiert. Das durch die Studienergebnisse mögliche genauere Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen dieser Erkrankung ist essenziell, um die Versorgung der betroffenen Patienten zu verbessern und in der Erforschung der Psoriasis maßgeblich voranzuschreiten.

Quelle

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