Beschreibung der Studie

Alkoholabhängige Patienten nähern sich automatisch an Alkohol an: sie ziehen Alkoholbilder schneller zu sich heran als sie von sich wegzuschieben. Mit einem PC, einem Joystick und dem Computer-Programm "Anti-Alkohol-Training" lässt sich diese automatische Tendenz aber verringern, und dadurch verringert sich auch die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls bei trockenen Alkoholikern. Mit dieser Studie soll nun untersucht werden, ob sich die Rückfallgefahr noch weiter verringern lässt, wenn man zusätzlich ein sog. "Stop-Training" durchführt. Hierbei müssen die Patienten schnell auf Bildern von Getränken reagieren: Bei allen nicht-alkoholischen Getränken müssen sie so schnell wie möglich eine Computertaste drücken, und bei allen alkoholischen Getränken dürfen sie nicht reagieren. Wir erwarten, dass die alkoholischen Getränke dadurch weniger attraktiv werden und das Lernen in der Joystickaufgabe verbessert wird.

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Studiendetails

Studienziel Rückfall nach 3- und 12-Monats-Katamnese
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Studienphase 2
Zahl teilnehmender Patienten 400
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Radboud University Nijmegen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ICD10 F10.2 Diagnose, momentan abstinent

Ausschlusskriterien

  • Unzureichende Deutschkenntnisse,
  • Neurokognitive Erkrankungen,
  • Anti-Craving" Medikation

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Psychische Störung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Alkoholabhängige Patienten zeigen eine automatische Annäherung an alkoholbezogene Reize. Das Anti-Alkohol-Training (AAT) reduziert diese automatische Tendenz, und dadurch auch die Rückfallrate bei abstinenten Alkoholikern. Das Go/No-Go-Training (GNGT) reduziert die Bewertung von alkoholbezogenen Reizen, und dadurch die Attraktivität und den Konsum von Alkohol. Die Kombination beider Trainings könnte somit Alkohol-Annäherungstendenzen und Rückfallraten noch weiter reduzieren. Diese Studie ist die erste, mit der untersucht wird, ob die Effekte des AAT durch das Hinzufügen eines GNGT verstärkt werden können. Dazu wird das aktive AAT in sechs Trainingssitzungen mit einem aktiven GNGT oder einem Sham GNGT kombiniert. Rückfallraten werden nach 3 und 12 Monaten bestimmt. Es wird erwartet, dass aktives GNGT zusammen mit AAT die Alkohol-Annäherung, die Bewertung alkoholischer Getränke und die Rückfallraten stärker reduziert als Sham GNGT.

Quelle

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