Beschreibung der Studie

Trotz wirksamer Behandlungsmethoden in der Therapie von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen ist die Effektivität der derzeit vorhandenen Therapieverfahren unzureichend. Eine unzureichende Behandlung der Depression im Kindes- und Jugendalter kann verheerende Folgen wie Drogenmissbrauch, suizidales Verhaltes und die Entwicklung einer Depression im Erwachsenenalter haben. Daher ist die Verbesserung der Depressionsbehandlung im Kindes- und Jugendalter unabdingbar. Lichttherapie als additives Behandlungselement bietet einen neuen Ansatzpunkt und zeigt eine vielversprechende Wirksamkeit im Erwachsenenbereich. Bislang liegen zu wenige Studien zur Wirksamkeit von Lichttherapie im Kindes- und Jugendbereich vor. Diese Forschungslücke möchte das vorliegende Projekt schließen. Im Rahmen der vorliegenden Studie erhalten 224 Jugendliche, die stationär aufgrund einer Depression behandelt werden, zusätzlich zur Regelbehandlung entweder eine vierwöchige lichttherapeutische Behandlung mit Lichtbrillen (10.000 Lux) oder eine Plazebo-Behandlung mit rotem Licht (identische Brille ohne bekannte Effekte auf die Depression). Dabei werden die beiden Gruppen hinsichtlich der Reduktion der depressiven Symptomatik im Selbsturteil nach vier Wochen miteinander verglichen.

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Studiendetails

Studienziel Depressive Symptomatik im Selbsturteil (BDI-II) vor der Behandlung sowie nach zwei und vier Wochen nach Behandlungsbeginn Becks Depressionsinventar (BDI, Hautzinger et al., 2006)
Status Teilnahme möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 224
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Bonn

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Mittlere bis schwere depressive Episode (ICD-10; BDI-II); stationäre Patienten im Alter von 12 bis 18 Jahren; unterschriebene Einverständniserklärungen des Patienten und seiner Sorgeberechtigten.

Ausschlusskriterien

  • Aus der Studie ausgeschlossen werden Patienten mit den folgenden Krankheitsbildern: akute Suizidalität, Bipolar-I-Störung, Schizophrenie und Augenerkrankungen mit Beteiligung der Retina. Weitere Ausschlusskriterien sind Schwangerschaft, Stillzeit, Medikation mit Präparaten, die Lichtempfindlichkeit hervorrufen können, wie z.B. Beta-Blocker sowie die Behandlung mit hochpotenten Neuroleptikern, ein IQ unter 70 und nicht ausreichende Deutschkenntnisse des Jugendlichen oder seiner Eltern.

Adressen und Kontakt

LWL-Universitätsklinik Hamm der Ruhr Universität Bochum Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie – Psychotherapie – Psychosomatik, Hamm

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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und psychotherapie, Hamburg

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Universitätsmedizin Rostock, Zentrum für Nervenheilkunde, Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Rostock

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Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie – Ruppiner Kliniken, Neuruppin

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Häufig gestellte Fragen

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Depressive Erkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Auch mit intensiver psychotherapeutischer und medikamentöser Therapie ist die Response-Rate gering. Ohne Behandlung stellt eine depressive Erkrankung im Kindes- und Jugendalter einen Risikofaktor für Drogenmissbrauch, suizidales Verhalten und für die Entwicklung einer Depression im Erwachsenenalter dar. Daher ist die Entwicklung alternativer Behandlungsmethoden dringend notwendig. In den letzten Jahren sind chronotherapeutische Verfahren in den Fokus der Erforschung effektiver Behandlungsmethoden gerückt. Im Bereich der Erwachsenenpsychiatrie hat sich morgendliche Lichttherapie (10.000 Lux) zur Behandlung von Patienten mit einer Major Depression bewährt. Die Studien konnten zusätzlich zeigen, dass die Lichttherapie nebenwirkungsarm ist und eine hohe Akzeptanz und Bereitschaft auf Seiten des Patienten aufweist. Bislang liegen zu wenige Studien zur Wirksamkeit von Lichttherapie im Kindes- und Jugendbereich vor, so dass randomisiert-kontrollierte Studien notwendig sind. Diese Forschungslücke möchte das vorliegende Projekt schließen. Im Rahmen der vorliegenden Studie erhalten 224 Jugendliche, die stationär aufgrund einer Depression behandelt werden, zusätzlich zur Regelbehandlung entweder eine 28-tägige lichttherapeutische Augmentationsbehandlung mit Lichtbrillen (10.000 Lux) oder eine Behandlung mit rotem Licht (identische Lichtbrille ohne bekannte Effekte auf die Depression). Primärer Endpunkt ist die Remission der depressiven Symptomatik nach 28 Tagen im Selbsturteil; es folgt eine 6-monatige Nachbeobachtung.

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