Beschreibung der Studie

In der Studie geht es um die Frage, ob das Führen des Ressourcentagebuchs (das Schreiben über positive Erinnerungen und Erlebnisse) Personen während der Wartezeit auf einen Psychotherapieplatz an der Ambulanz für Forschung und Lehre des Instituts für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena bereits dabei helfen kann, ihr psychisches Wohlbefinden zu stabilisieren oder zu verbessern und Beschwerden zu reduzieren.

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Studiendetails

Studienziel Mit Hilfe von Fragebögen werden das psychologische Wohlbefinden (FPWB), Ressourcenrealisierung (RES), die allgemeine psychische Symptombelastung (BSI), Depressivität (BDI-II), Emotionsregulationsstrategien (HFERST) und Allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung (SWE) erhoben. Identische Fragebögen werden zu zwei Zeitpunkten eingesetzt: vor und nach der 4-wöchigen Interventionsphase, in der die Interventionsgruppe das Ressourcentagebuch führt. Die Kontrollgruppe erhält keine Intervention und füllt lediglich die Fragebögen zu den zwei Messzeitpunkten aus.
Status Teilnahme nur nach Einladung
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Ambulanz für Forschung und Lehre des Instituts für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Zum Zeitpunkt der Studieneinladung müssen die Probanden auf der Warteliste für einen ambulanten Psychotherapieplatz bei der Ambulanz für Forschung und Lehre Jena stehen. Ein Einschlusskriterium ist demnach die Indikation für eine ambulante Psychotherapie bei Vorliegen einer behandlungsbedürftigen psychischen Störung.

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien sind akute Suizidalität, akute Psychose und aktueller Drogen- oder Alkoholmissbrauch.

Adressen und Kontakt

Ambulanz für Forschung und Lehre des Instituts für Psychologie, Jena

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Häufig gestellte Fragen

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Angesichts durchschnittlicher Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz von mehreren Monaten stellt sich die Frage, wie sich unvermeidliche Wartezeiten für Patienten sinnvoll gestalten lassen. In der geplanten Studie soll das Ressourcentagebuch als eine Maßnahme zur Überbrückung der Wartezeit evaluiert werden, die darauf abzielt, schon vor Beginn der Therapie Ressourcen zu aktivieren sowie Beschwerden und Symptome zu lindern. Personen, die nach einem persönlichen Erstgespräch auf einen Therapieplatz an der Ambulanz für Forschung und Lehre des Instituts für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena warten, werden zur Teilnahme an der Studie eingeladen und über die Studie informiert. Die Personen, die ihre schriftliche Einwilligung zur Teilnahme geben, füllen anschließend die Baseline-Befragung bestehend aus Fragebögen zum psychologischen Wohlbefinden, zur Ressourcenrealisierung, allgemeinen psychischen Symptombelastung, Depressivität, Emotionsregulation und Selbstwirksamkeitserwartung aus. Anschließend werden sie randomisiert entweder der Interventionsgruppe oder der Kontrollgruppe zugewiesen. Probanden in der Interventionsgruppe erhalten das Ressourcentagebuch, das sie 4 Wochen lang an drei aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche führen sollen. Die Kontrollgruppe erhält kein Tagebuch. Nach den 4 Wochen füllen die Probanden beider Gruppen die Fragebögen noch einmal im Rahmen der Post-Befragung aus.

Quelle

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