Beschreibung der Studie

Das Sprechen erfordert die Bewegung und Koordination verschiedener Organe des Kopfes und Halses wie den Lippen und der Zunge. Die unterschiedlichen Sprachlaute werden durch spezifische Formen und Positionen dieser Organe erzeugt. Dysarthrie ist eine neurologische Funktionsstörung, die sich auf die Kontrolle der Bewegung der Sprechorgane auswirkt, somit die Laute verändert und letztendlich die Sprachverständlichkeit herabsenkt. Das Ziel dieser Pilotstudie ist das bessere Verständnis dieser Funktionsstörung mithilfe der Analyse der Organbewegungen dysarthrisch gestörter Patienten und des Vergleichs mit einer Kontrollgruppe. Zu diesem Zweck werden MRT Bilder der Sprechorgane beider Gruppen aufgenommen. Anschließend wird die Form und die Position jedes Sprechorgans für alle Studienteilnehmer ermittelt und extrahiert. Die erhaltenen Daten werden analysiert und die Organbewegungen jedes Teilnehmers charakterisiert. Es wird erwartet, dass die gewonnen Erkenntnisse dieser Studie das Wissen um die Sprachstörung Dysarthrie vertieft und langfristig zu effizienteren Therapien führt.

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Studiendetails

Studienziel Verständnis und Charakterisierung der artikulatorischen Freiheitsgrade der Organe des Vokaltraktes von dysarthrischen Patienten. Messungen werden aus Segmentierungen von MRT Bildern von Patienten extrahiert.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum der RWTH Aachen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Testgruppe: Deutsche Muttersprache, diagnostiziert mit Dysarthrie, unterschrieb Einwilligungserklärung; Kontrollgruppe: Deutsche Muttersprache, keine bekannte Sprach- und Sprechstörung, unterschrieb Einwilligungserklärung

Ausschlusskriterien

  • Bekannte Sprechstörung außerhalb Dysarthrie, bekannte Hörstörung, Anwesenheit von elektrischen oder Metallkomponenten in dem Körper (Pacemaker, Pumpe, Knochenschrauben, usw.), Unfähigkeit zu liegen in MRT Scanner (Rückprobleme, usw.), Platzangst, bekannte Schwangerschaft, Unfähigkeit Einwilligung zu erteilen

Adressen und Kontakt

Uniklinik RWTH, Aachen

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Häufig gestellte Fragen

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Das Sprechen erfordert die Bewegung und Koordination unterschiedlicher Organe des Vokaltraktes wie Lippen und Zunge. Um verschiedene Phoneme zu artikulieren werden mithilfe dieser Sprechorgane spezifische Formen und Orte der Artikulation erzeugt. Dysarthrie ist eine neurologische Funktionsstörung, die sich auf die Kontrolle der Bewegung der Sprechorgane auswirkt, dadurch die Artikulation verändert und somit zu einer verminderten Sprachverständlichkeit führt. Das Ziel dieser Pilotstudie ist ein besseres Verständnis dieser Funktionsstörung durch die Analyse der Artikulation dysarthrisch gestörter Patienten und den Vergleich mit uneingeschränkt sprechenden Menschen. Zu diesem Zweck werden midsagittale MRT Bilder des Vokaltraktes während der Aussprache vorgegebener Phoneme aufgenommen, jeweils von einer Gruppe dysarthrisch gestörter Patienten sowie einer Kontrollgruppe. Die Form und die Position jedes Sprechorgans werden für alle Studienteilnehmer ermittelt und extrahiert. Die erhaltenen Daten werden mithilfe artikulatorischer Modellierung analysiert. Außerdem werden unterschiedliche Freiheitsgrade jedes Organs charakterisiert. Es wird erwartet, dass die gewonnen Erkenntnisse dieser Studie das Wissen um die Sprachstörung Dysarthrie vertieft und langfristig zu effizienteren Therapien führt.

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