Beschreibung der Studie

Bei einem Schlaganfall kommt es zu einer akuten Schädigung des Gehirns und als Konsequenz daraus häufig zu Lähmungen der Arme. Eine möglichst frühe Vorhersage der Erholung nach einem Schlaganfall ist bedeutsam für Patienten, Angehörige und Therapeuten. Verschiedene Informationen werden schon seit längerer Zeit in der medizinischen Forschung verwendet, um vorherzusagen, wie gut sich eine Person von einem Schlaganfall erholen wird (Alter, Art der Erkrankung, medizinische Untersuchungen wie beispielsweise das EEG, Blutuntersuchungen). Wir untersuchen Patienten mit Schlaganfall dreimal in drei Monaten. Dabei werden motorische, elektrophysiologische, psychologische und Blutuntersuchungen durchgeführt. Ziel der aktuellen Studie ist es, mit den dargestellten Instrumenten die motorische Erholung der Arme nach einem Schlaganfall innerhalb von drei Monaten möglichst genau vorherzusagen zu können. Wir erwarten, mit den genannten Informationen besser vorhersagen zu können, wie sich der betroffene Arm von dem Schlaganfall erholen wird.

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Studiendetails

Studienziel Messung der Armfunktion im schwerer betroffenen Arm durch den Armfunktionstest "Action Research Arm Test" (ARAT) zu Beginn, nach vier Wochen und drei Monate nach Studienbeginn.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Therapiezentrum Burgau

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erworbene Hirnschädigung durch Schlaganfall (ischämischer Hirninfarkt, intrazerebrale Blutung, Subarachnoidalblutung)
  • Alter 40 - 80 Jahre
  • Latenz zwischen Schädigung und Einschluss 1-10 Wochen
  • Parese eines oder beider Arme mit Kraftgrad 0-4/5 (MRC-Skala)
  • Einwilligung durch mündigen Patienten oder ggf. gesetzlichen Betreuer

Ausschlusskriterien

  • Neurologische Vorerkrankung mit signifikanter Armparese (MRC-Skala < 5)
  • Intoleranz der biophysiologischen und neurophysiologischen Untersuchungen

Adressen und Kontakt

Therapiezentrum Burgau, Burgau (Schwab)

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Häufig gestellte Fragen

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Bei einem Schlaganfall kommt es zu einer akuten Schädigung des Gehirns und als Konsequenz daraus häufig zu Lähmungen der Extremitäten. Eine möglichst frühe Vorhersage des motorischen Erholungspotenzials nach einem Schlaganfall ist bedeutsam für Patienten, Angehörige und Therapeuten. Verschiedene Parameter werden schon seit längerer Zeit in der medizinischen Forschung eingesetzt, um vorherzusagen, wie gut sich eine Person von einem Schlaganfall erholen wird (Alter, Daten zur Schädigung, evozierte Potentiale). Ebenso werden Blutserummarker für inflammatorische Prozesse schon seit den 1990er Jahren zur Prognose der Erholung nach Schlaganfall genutzt. Neurophysiologische Verfahren – insbesondere das qEEG – erlangen hier immer höheren Stellenwert. Ziel der aktuellen Studie ist es, mit den dargestellten Instrumenten die motorische Erholung der oberen Extremität nach Schlaganfall innerhalb von drei Monaten möglichst genau vorherzusagen. Wir stellen die Hypothese auf, dass die dargestellten Faktoren einen signifikanten Einfluss auf das motorische Rehabilitationsergebnis der oberen Extremität ausüben.

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