Beschreibung der Studie

Für überschuldete BürgerInnen kann die Selbstbeteiligung beim Einlösen eines Rezeptes für Medikamente eine Hürde darstellen. Auch ist aufgrund des gehäuften Vorkommens von Krankheiten und anderen Gesundheitsbeschwerden bei überschuldeten Bürgerinnen und Bürgern ein erhöhter Gebrauch von Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmitteln sowie häufige Selbstmedikation möglich. Sowohl national als auch international gibt es keine wissenschaftliche Untersuchung, die sich explizit dem Medikamentenkonsum, insbesondere der Selbstmedikation von überschuldeten Bürgerinnen und Bürgern zuwendet. Daher soll der Medikamentenkonsum, insbesondere die Selbstmedikation, in dieser Bevölkerungsgruppe in Nordrhein-Westfalen identifiziert und die Rolle von potentiellen Einflussfaktoren untersucht werden. Ziel ist es, anhand der Studienergebnisse den Umgang mit Arzneimitteln durch Aufklärung und Unterstützung der überschuldeten Bevölkerungsgruppe zu optimieren. Über MitarbeiterInnen der Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen in NRW wurde ein schriftlich auszufüllender Fragebogen an ca. 1600 überschuldete Bürgerinnen und Bürger verteilt.

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Studiendetails

Studienziel Ziel der Studie ist es, den Medikamentenkonsum von überschuldeten Menschen sowie Versorgungsprobleme und Barrieren zu erfassen. Dazu wird über MitarbeiterInnen der Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen in NRW bis Oktober 2017 ein schriftlich auszufüllender, standardisierter Fragebogen an ca. 1600 überschuldete BürgerInnen ausgegeben.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 1600
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Landeszentrum Gesundheit NRW

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • In die Studie eingeschlossene überschuldete Menschen müssen mindestens den zweiten Einzelberatungstermin in einer Schuldnerberatungsstelle in NRW wahrnehmen, diejenige Person im Haushalt sein, die hauptsächlich beraten wird (nur ein Fragebogen pro Haushalt) und mindestens 16 Jahre alt sein.

Ausschlusskriterien

  • Ausgeschlossen werden alle überschuldeten Menschen, die gerade zum ersten Einzelberatungstermin in einer Schuldnerberatungsstelle erscheinen, die unter 16 Jahre alt sind und in deren Haushalt bereits eine weitere Person den Fragebogen erhalten hat.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Schmerz-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Für überschuldete BürgerInnen kann die Selbstbeteiligung beim Einlösen eines Rezeptes für Medikamente aufgrund der Finanznot eine Hürde darstellen. Auch erscheint aufgrund der hohen Prävalenz an Krankheiten und psychosomatischen Beschwerden bei überschuldeten Bürgerinnen und Bürgern eine erhöhte Inanspruchnahme und eine häufige Selbstmedikation mit Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmitteln möglich. Sowohl national als auch international gibt es keine wissenschaftliche Untersuchung, die sich explizit dem Medikamentenkonsum, insbesondere der Selbstmedikation von überschuldeten BürgerInnen zuwendet. Der Medikamentenkonsum, insbesondere die Selbstmedikation von überschuldeten BürgerInnen in Nordrhein-Westfalen soll identifiziert, quantifiziert und die Rolle von potentiellen Einflussfaktoren untersucht werden. Ziel ist es, aufgrund der Studienergebnisse zur Optimierung des Umgangs mit Arzneimitteln durch Aufklärung und Unterstützung der überschuldeten Bevölkerungsgruppe beizutragen. Über MitarbeiterInnen der Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen in NRW wurde ein schriftlich auszufüllender, standardisierter Fragebogen an ca. 1600 überschuldete Bürgerinnen und Bürger verteilt.

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