Beschreibung der Studie

Trotz großer Fortschritte in der Neonatologie, ist aktuell nicht bekannt, welchen Blutdruck ein Frühgeborenes braucht, um eine ausreichende Durchblutung, vor allem eine ausreichende Durchblutung im Kopf zu gewährleisten. Nur einzelne neonatologische Zentren weltweit streben in den ersten 6 Lebensstunden einen mittleren arteriellen Druck (MAD) über 30 mmHg an. Die meisten Zentren nehmen die Schwangerschaftswoche als Richtwert für den Mittleren arteriellen Druck und andere Kliniken therapieren erst, wenn klinische Zeichen einer Mangeldurchblutung auftreten. Unklar ist auch, ob sich die Gefäße im Gehirn auf Veränderungen der Durchblutung anpassen können (Cerebrale Autoregulation) und ob ein Fehlen dieses Schutzmechanismus zu einem erhöhten Risiko für Blutungen im Gehirn (IVH) führt. In dieser Beobachtungsstudie wollen wir zum einen den Blutdruck bei Frühgeborenen in den ersten 72 Lebensstunden beobachten, zum anderen mit Hilfe des Nahinfrarotspektroskop, eine nicht invasive Messmethode in Form einer Sonde, die auf die Stirn der Frühgeborenen gelegt wird, die Durchblutung im Kopf eines Frühgeborenen über 72 Stunden messen und beobachten, wie sich der Blutdruck sowie die Durchblutung im Kopf verändert, insbesondere wenn eine Therapie aufgrund von niedrigen Blutdruckwerten notwendig ist.

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Studiendetails

Studienziel der mittlere arterielle Blutdruck wird bei Frühgeborenen in den ersten 72 Lebensstunden ohne und unter Hypotensionstherapie beobachtet. Der Blutdruck wird bei Einliegen eines Zentralarteriellen Katheters kontinuierlich gemessen. Ansonsten wird der Blutdruck oszillometrisch gemessen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Kinderklinik Heidelberg, Abteilung Neonatologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Frühgeborene kleiner der 30 SSW

Ausschlusskriterien

  • vitium cordis

Adressen und Kontakt

Kinderklinik, Heidelberg

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Der adäquate Blutdruck eines Frühgeborenen wird kontrovers diskutiert. Nur einzelne neonatologische Zentren weltweit streben in den ersten 6 Lebensstunden einen mittleren arteriellen Druck (MAD) über 30 mmHg an. Die meisten Zentren therapieren einen MAD kleiner Gestationsalter in Wochen, andere bei klinischen Zeichen einer Minderperfusion. Unklar ist auch das Vorhandensein einer zerebralen Autoregulation und ob ein Fehlen dieses Schutzmechanismus zu einem erhöhten Risiko für intraventrikuläre Blutungen (IVH) führt.

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