Beschreibung der Studie

Der Geruchssinn ist für Säuglinge von großer Bedeutung. So spielen Gerüche bei der Mutter-Kind Bindung eine wichtige Rolle. Auch bei der Nahrungsaufnahme hilft der Geruchssinn dem Säugling die Brust der Mutter zu finden. Frühgeborene haben häufig Schwierigkeiten selbstständig genügend Nahrung aufzunehmen und werden deshalb nach der Geburt unter stationärer Behandlung im Krankenhaus über eine Magensonde ernährt. In einer ersten Studie konnten wir zeigen, dass regelmäßige Geruchspräsentation mit „Vanille-Geruch“ vor der Fütterung die Zeit der Sondenernährung und die Dauer des Krankenhausaufenthaltes von Frühgeborenen deutlich verkürzen konnte. Die aktuelle Studie basiert auf diesen Ergebnissen. Ziel der Studie ist es den Einfluss von Geruchs-Stimulation vor der Fütterung auf die Dauer der Sondenernährung zu untersuchen. Hierfür soll der Unterschied zwischen einer Geruchsstimulation mit Vanille, einem natürlichen Nahrungsgeruch (Muttermilch oder Formula-Nahrung) und einer Kontrollgruppe, ohne Geruchs-Stimulation auf die Dauer der Sondenernährung untersucht werden. Bei einem positiven Ergebnis kann dies zur Entwicklung einer unterstützenden Therapie für Frühgeborene beitragen, um die Dauer der Sondenernährung und den Krankenhausaufenthalt zu verkürzen.

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Studiendetails

Studienziel primärer Endpunkt der Studie ist die vollständige orale Ernährung der Teilnehmer über mindestens 24 Stunden -> Dauer der Sondenernährung
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung, Placebo
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Carl Gustav Carus

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Frühgeborene/Neugeborene: >27 SSW
  • Komplette Ernährung oder Teilernährung über transnasale Magensonde
  • Stabile Vitalparameter
  • Einwilligung der Sorgeberechtigten

Ausschlusskriterien

  • Intensivmedizinische Überwachung/ Behandlung
  • Intubation
  • Beatmung
  • Schwerer Erkrankung (Sepsis, NG-Infektion, komplexe Herzfehler)
  • Notwendigkeit der Katecholamingabe
  • Geburt <27 SSW

Adressen und Kontakt

Neonatologie, Dresden

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Der Geruchssinn ist für Säuglinge von großer Bedeutung. So spielen Gerüche bei der Mutter-Kind Bindung eine wichtige Rolle. Auch bei der Nahrungsaufnahme hilft der Geruchssinn dem Säugling die Brust der Mutter zu finden. Frühgeborene haben häufig Schwierigkeiten selbstständig genügend Nahrung aufzunehmen und werden deshalb postnatal unter stationärer Behandlung im Krankenhaus über eine nasogastrale Sonde ernährt. In einer eigenen Studie konnten wir zeigen, dass regelmäßige Geruchspräsentation mit „Vanille-Geruch“ vor der Fütterung die Zeit der Sondenernährung und die Dauer des Krankenhausaufenthaltes von Frühgeborenen signifikant verkürzen konnte. Die aktuelle Studie basiert auf diesen Ergebnissen. Ziel der Studie ist es den Einfluss von olfaktorischer Stimulation vor der Fütterung auf die Dauer der Sondenernährung zu untersuchen. Hierfür soll der Unterschied zwischen einer Geruchsstimulation mit Vanille, einem physiologischen Nahrungsgeruch (Muttermilch oder Formula-Nahrung) und einer Kontrollgruppe, ohne olfaktorischer Stimulation auf die Dauer der Sondenernährung untersucht werden. Bei einem positiven Ergebnis kann dies zur Entwicklung einer supportive Therapie für Früh-geborene beitragen, um die Dauer der Sondenernährung und den Krankenhausaufenthalt zu verkürzen.

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