Beschreibung der Studie

Ziel dieser Studie ist es, die Sicherheit der Schlüsselloch-Chirurgie als Therapieform des bösartigen Eierstocktumors beziehungsweise des Borderline-Tumors des Eierstocks zu untersuchen. Patientinnen die auf diese Weise operiert wurden, sollen mit Patientinnen verglichen werden, die eine standardgemäße offene Bauchoperation erhalten haben. Untersucht werden sollen die Operation betreffende Parameter, wie zum Beispiel Blutverlust, Komplikationen oder Krankenhausaufenthalt nach der Operation. Ausserdem wird erfasst, wie es den Frauen nach der Operation ergangen ist und was die Nachuntersuchungen ergeben haben. Ein besonderes Augenmerk soll auf Frauen mit bestehendem Kinderwunsch gelegt werden.

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Studiendetails

Studienziel Rezidiv freies Überleben und Gesamtüberleben sind die wichtigsten Zielkriterien. Dazu wird ein Follow-Up der eingeschlossenen Patienten erstellt. Dies geschieht einerseits retrospektiv durch Aktenrecherche und andererseits prospektiv durch Kontaktaufnahme mit der Patientin. Frauen, die erst kürzlich operiert wurden, werden zusätzlich über einen Zeitraum von circa 10 Jahren nachbeobachtet.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Universitätsfrauenklinik Homburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Eingeschlossen werden in der ersten Stufe des Vorhabens alle Patientinnen, die sich von 01/1998 bis 07/2017 einer operativen Therapie des frühen Ovarialkarzinoms (T1/T2) bzw. Borderline-Tumors des Ovars an der Universitätsfrauenklinik Homburg unterzogen haben. Im zweiten Teil werden außerdem alle Patientinnen der Kooperationspartner, welche die selbigen Charakteristika erfüllen, eingeschlossen.
  • Als frühzeitige Ovarialkarzinome zählen Tumoren der Stadien T1 und T2.
  • Die Patientinnen werden anschließend in zwei Gruppen eingeteilt: laparoskopisch operiert bzw. offen-chirurgisch per Laparotomie operiert.

Ausschlusskriterien

  • Laparoskopie aufgrund benigner Prozesse des Ovars
  • Laparoskopie bei fortgeschrittenem Ovarialkarzinom (T3/4)
  • Unvollständige Information hinsichtlich der zu erhebenden Daten

Adressen und Kontakt

Frauenklinik, Homburg

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Häufig gestellte Fragen

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Bei dem Projekt handelt es sich um eine retrospektive multizentrische Studie zur Beurteilung der Sicherheit der minimal-invasiven Therapie maligner bzw. semimaligner Neubildungen des Ovars. Ob die Laparoskopie bei einzelnen, ausgewählten Patientinnen nicht eine adäquate therapeutische Alternative darstellt soll Fragestellung dieses Vorhabens sein. Ein spezielles Augenmerkt soll dabei auf Frauen mit prospektivem Kinderwunsch liegen, die fertilitätserhaltend operiert werden. Verglichen wird diese Gruppe mit einer Kontrollgruppe von Frauen, die offen-chirurgisch operiert wurden. Beleuchtet werden zum einen chirurgische Parameter wie Blutverlust, Operationsdauer, Komplikationen und postoperative Liegedauer und zum anderen Follow-Up-Daten. Zur Erkenntnisgewinnung werden die Daten aller Patientinnen, die sich an einem der Prüfzentren von 1998 - 2017 einer laparoskopischen Operation aufgrund maligner/semimaligner Ovarialtumoren im Frühstadium unterzogen haben, erfasst und ausgewertet. Bei den Prüfzentren handelt es sich zunächst um die Universitätsfrauenklinik in Homburg. Im Verlauf sollen noch weitere Kliniken angeschlossen werden.

Quelle

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