Beschreibung der Studie

Wir möchten bei Patienten mit der Diagnose einer chronischen Depression untersuchen, ob die Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (englisch, übersetzt kognitiv-verhaltenstherapeutisch-analytisches Psychotherapie-System, abgekürzt CBASP) zu messbaren Veränderungen innerhalb des Gehirns bzw. der Verschaltung der Nervenzellen führt. Ein Wirksamkeitsnachweis für dieses Verfahren bei chronisch depressiven Patienten ist erbracht, allerdings ist bisher unklar, worauf die Wirkung des Verfahrens beruht. Hier setzt unsere geplante Untersuchung an. Hierzu möchten wir mittels Magnetresonanztomographie (MRT) des Schädels und zusätzlicher funktioneller MRT-Untersuchung sowie mittels Magnetoenzephalographie (MEG) zu Beginn und nach der CBASP-Therapie die Patienten untersuchen. Außerdem möchten wir mittels standardisierter Fragebögen ermitteln, ob das CBASP-Verfahren zu Veränderungen des Freud- und Lustempfindens, der Stimmung und des Angsterlebens führt. Die Fragebögen sind im Einzelnen: das sogenannte Beck-Depressions-Inventar, kurz BDI, der Snaith-Hamilton pleasure scale, kurz SHAPS sowie, die sogenannte Hamilton Depression Scale (HAMD) .

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Studiendetails

Studienziel Veränderungen der Aktivität verschiedener Hirnregionen zu Beginn und am Ende der CBASP(Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy)-Therapie in der funktionellen Magnetresonanztographie-Messung
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Medizinischer Campus Universität OldenburgFakultät für Medizin und GesundheitswissenschaftenUniversitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Es sollen alle volljährigen Patientinnen und Patienten sein, bei denen eine chronische Depression vorliegt und die die CBASP-Therapie bekommen, eingeschlossen werden.

Ausschlusskriterien

  • Ein Einschluss von minderjährigen Patientinnen und Patienten sowie von nicht-einwilligungsfähigen Patientinnen und Patienten findet nicht statt. Patienten, die bei Aufnahme Lithium oder sogenannte Mood-Stabilizer einnehmen, werden nicht in die Studie eingeschlossen. Patienten, die MRT-spezifische Ausschlusskriterien aufweisen (z.B. elektronische Geräte oder Metallteile im Körper), werden ebenfalls nicht eingeschlossen.

Adressen und Kontakt

Karl-Jaspers-Klinik, Oldenburg

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Häufig gestellte Fragen

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Zielgruppe der Studie sind Patientinnen und Patienten, die an einer chronischen Depression leiden. Diese erhalten im Rahmen der spezialisierten universitären Behandlung eine Therapie mittels des sogenannten Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (englisch, übersetzt kognitiv-verhaltenstherapeutisch-analytisches Psychotherapie-System, abgekürzt CBASP). Ein Wirksamkeitsnachweis für dieses Verfahren bei chronisch depressiven Patienten ist erbracht. Für die Verhaltenstherapie konnte ebenfalls ein Wirkungsnachweis erbracht werden. Die Wirkung der Verhaltenstherapie basiert am ehesten auf Veränderungen des Gehirns, die mittels aktuell verfügbaren Techniken der Bildgebung, z.B. fMRT, dargestellt werden konnten. Gleichzeitig existieren (noch) keine Studien, die das neue Therapieverfahren CBASP im Hinblick auf mögliche neuronale und neurovegetative Effekte untersuchen. Hierzu möchten wir mittels Magnetresonanztomographie (MRT) des Schädels und zusätzlicher funktioneller MRT-Untersuchung sowie mittels Magnetoenzephalographie (MEG) mögliche neuronale bzw. vegetative Effekte zu Beginn und nach der CBASP-Therapie erfassen. Wir möchten weiterhin die Patienten mittels verschiedener psychometrischer Testungen (s. Methodik) zu Beginn und nach der CBASP-Therapie untersuchen. Gegenstand der Studie sind psychiatrische Symptome wie Angst, Depression, Anhedonie und Lebensqualität bei Patienten und Patientinnen zu Beginn und nach der CBASP-Therapie. Die zugrundeliegende Hypothese ist, dass die CBASP-Therapie zu messbaren neurophysiologischen Veränderungen führt und gleichzeitig eine entsprechende Korrelation zu den psychometrischen Befunden besteht.

Quelle

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