Beschreibung der Studie

Die diffuse idiopathische Skeletthyperostose (DISH), auch unter dem Namen Morbus Forestier bekannt, ist eine nichtentzündliche, systemische Skeletterkrankung. Dabei kommt es zu einer Verknöcherung (Ossifikation) von Sehnenansatzstellen. Betroffen ist vor allem die Wirbelsäule. Es kommt zu einer knöchernen Überbrückung der Bandscheibenfächer. Dadurch bilden sich teils ausgeprägte Knochensporne (Osteophyten), die im Bereich der Halswirbelsäule den Schluckakt beeinträchtigen können. Die resultierende Schluckstörung (Dysphagie) kann so stark ausgeprägt sein, dass die Osteophyten chirurgisch abgetragen werden müssen. Da das Krankheitsbild selten ist, gibt es nur wenig Literatur und insbesondere wenig Langzeitergebnisse hinsichtlich der chirurgischen Therapie. Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist die retrospektive Erfassung des peri- und postoperativen Behandlungsverlaufs bei chirurgischer Therapie von Patienten mit Dysphagie aufgrund einer diffusen idiopathischen Skeletthyperostose sowie die Erhebung von Daten über Langzeitverläufe mittels Telefoninterviews und Fragebögen bzw. im Falle aktueller Beschwerden mit Abklärungswunsch von Seiten des Patienten im Rahmen einer ambulanten Untersuchung.

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Studiendetails

Studienziel Retrospektive Erhebung der kurzfristigen Besserung der Dysphagie nach der Operation aus den Krankenakten und der langfristigen Ergebnisse über Patientenbefragung mittels Fragebögen/Telefoninterview
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 5
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Neurochirurgie Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten ≥ 18 Jahre mit diffuser idiopathischer Skeletthyperostose, die im Zeitraum von 2005 bis 2015 aufgrund einer Dysphagie operativ behandelt wurden.

Ausschlusskriterien

  • Alter des Patienten < 18 Jahre

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Bei nicht erfolgreicher konservativer Therapie der Schluckstörung wird die operative Entfernung der raumfordernden Osteophyten von mehreren Autoren als effektive Behandlung empfohlen (1 - 3). Allerdings handelt es sich dabei um Studien, die zum einen nur sehr wenige Patienten umfassen und zum anderen oft nur den kurzfristigen postoperativen Verlauf betrachten. Nur einzelne Untersuchungen beschäftigen sich mit dem Langzeitverlauf (4). 1. Goel R, Sampath P, Mikaelian DO. Dysphagia caused by cervical osteophytes: three cases treated successfully by surgery. Otolaryngol Head Neck Surg 1999;120:92–6. 2. Fuerderer S, Eysel-Gosepath K, Schröder U, et al. Retro-pharyngeal obstruction in association with osteophytes of the cervical spine. J Bone Joint Surg Br 2004;86:837–40. 3. Kritzer RO, Parker WD. DISH: a cause of anterior cervical osteophyte-induced dysphagia. Spine 1988;13:130–2. 4. Urrutia J, Bono CM. Long-term results of surgical treatment of dysphagia secondary to cervical diffuse idiopathic skeletal hyperostosis. Spine J. 2009;(9):e13-7

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