Beschreibung der Studie

Die explorative Studie untersucht die Tragweite der klinischen Entlassprozeduren auf das Leben von hirnoperierten Patienten. Ziel ist es dabei, den Einfluss von Entlassempfehlungen zur Weiterbehandlung (z.B. Rehabilitation) sowie von Empfehlungen zu Unterstützungsangeboten (z.B. berufliche Wiedereinglieder-ung) auf die berufliche Teilhabe von hirnoperierten Patienten zu beschreiben. Gleichfalls sollen mögliche Versorgungslücken beim Übergang vom stationären in das ambulante Setting aufgedeckt werden. Das Probandenkollektiv setzt sich aus 70 Patientinnen und Patienten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren nach der Resektion eines benignen Hirntumors (Meningiom, Hypophysenadenom, Gliom) zusammen. Präoperativ bzw. vor Diagnosestellung waren die Patienten berufs- tätig oder in Ausbildung. Im quantitativen Teil der Studie werden 60 Patienten anhand eines standardisierten Fragebogens zu einschlägigen Fakten, wie Empfehlungen, die sie retrospektiv in der Klinik für Neurochirurgie sowie im Rahmen der weiteren Behandlung erhalten haben, befragt. Hierbei stehen weiterhin Fragen zur Umbesetzung der Empfehlungen und der beruflichen Situation im Mittelpunkt. Im qualitativen Teil wird anhand eines Leitfaden-interviews die berufliche Situation näher beleuchtet. Das zugrunde liegende Befragungsinstrument ist das WHO Disability Assessment Schedule (WHODAS 2.0), welches durch eigene Fragen ergänzt wird. Die Befragung findet bei der Hälfte der Patienten im Rahmen der postoperativen Dreimonats- und bei der anderen Hälfte während der Fünfzehnmonats-Kontrolluntersuchung im persönlich-mündlichen Gespräch in der Klinik sowie telefonisch statt. Zusätzlich werden im Rahmen der Studie die Entlassbriefe auf Empfehlungen zur Weiterbehandlung analysiert.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt ist die berufliche Teilhabe, welche mit der Domäne Domäne "Arbeit- oder Schulaktivitäten" der WHO Disability Assessment Schedule (WHODAS 2.0), 36-Item Version, Interviewer-Fragebogen drei und fünfzehn Monate postoperativ gemessen wird.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 70
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Uniklinik Freiburg - Klinik für Neurochirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Resektion eines benignen Hirntumors vom Typ: Gliom und/oder Meningeom und/oder Hypophysenadenom.
  • Zurückliegen der Operation zum Befragungszeitpunkt: Drei und/oder fünfzehn Monate. Berufstätig, in beruflicher oder akademischer Ausbildung vor der Operation bzw. Diagnosestellung. Einwilligungsfähige Patienten

Ausschlusskriterien

  • Mehr als eine Operation am Gehirn
  • Strahlenbehandlung des Kopfes
  • Präoperativ vorhandene nicht tumorbedingte Epilepsie
  • Präoperativ und/oder aktuell vorhandene neurodegenerative Erkrankung
  • Präoperativ und/oder aktuell vorhandene schwere chronische oder terminale Erkrankung (z.B. Krebs)
  • Nicht einwilligungsfähige Patienten
  • Präoperativ vorhandene, schwerwiegende psychische Erkrankung
  • Präoperativ vorhandene Pflegestufe
  • Präoperativ vorhandener Grad der Behinderung ab 50

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Die explorative Studie untersucht die Tragweite der klinischen Entlassprozeduren auf das Leben von hirnoperierten Patienten. Ziel ist es dabei, den Einfluss von Entlassempfehlungen zur Weiterbehandlung (z.B. Rehabilitation) sowie von Empfehlungen zu Unterstützungsangeboten (z.B. berufliche Wiedereingliederung) auf die berufliche Erleben von hirnoperierten Patienten zu beschreiben. Gleichfalls sollen mögliche Versorgungslücken beim Übergang vom stationäre in das ambulante Umwelt aufgedeckt werden. Das Probandenkollektiv setzt sich aus 70 Patientinnen und Patienten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren nach der Resektion eines benignen Hirntumors (Meningiom, Hypophysenadenom, Gliom) zusammen. Präoperativ bzw. vor Diagnosestellung waren die Patienten berufstätig oder in Ausbildung. Im quantitativen Teil der Studie werden 60 Patienten anhand eines standardisierten Fragebogens zu einschlägigen Fakten, wie Empfehlungen, die sie retrospektiv in der Klinik für Neurochirurgie sowie im Rahmen der weiteren Behandlung erhalten haben, befragt. Hierbei stehen weiterhin Fragen zur Umbesetzung der Empfehlungen und der beruflichen Situation im Mittelpunkt.

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