Beschreibung der Studie

Psychische Belastungen von Krebspatienten können durch psychosoziale Behandlungsangebote verbessert werden. Diese werden von behandelnden Ärzten jedoch häufig nicht erkannt. Im Aufnahmegespräch einer stationären onkologischen Rehabilitation werden zwar Belastungen und das Bedürfnis nach professioneller Hilfe angesprochen, allerdings äußern viele Krebspatienten ihre Belastungen und behandlungsrelevanten Bedürfnisse nicht. Dies kann dazu führen, dass keine Zuweisung zu passenden psychosozialen Angeboten erfolgt. Ziel der Studie ist es daher, die Inhalte und Gründen von nicht geäußerten bzw. nicht erkannten Belastungen und Bedürfnissen von Krebspatienten in der medizinischen Rehabilitation in Deutschland zu untersuchen. Dafür werden in einem ersten Schritt Interviews mit Rehabilitanden und Klinikärzten sowie Krebspatienten aus Selbsthilfegruppen geführt. Darauf aufbauend werden 400 Rehabilitanden mit einer Krebserkrankung am Ende ihrer Rehabilitation sowie 3 und 9 Monate nach der Rehabilitation mit einem Fragebogen befragt.

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Studiendetails

Studienziel Nicht geäußerten Bedürfnisse, Belastungen und Befürchtungen sowie Gründe für deren Nichtäußerung (selbst entwickelter Fragebogen); Zeitpunkt: Ende der Rehabilitation, nach 3 und 9 Monaten
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 400
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Stiftung Deutsche Krebshilfe
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Brustkrebs, Prostatakrebs oder Darmkrebs am Ende einer stationären Rehabilitation; Informed consent

Ausschlusskriterien

  • Unzureichende Deutschkenntnisse für Fragebogenbearbeitung
  • Schwerwiegende Beeinträchtigung des Sehvermögens (nicht korrigiert)

Adressen und Kontakt

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Krebspatienten mit psychischen Belastungen sollten psychoonkologische Interventionen angeboten werden, die ihre Lebensqualität erhöhen und Depressivität bzw. Angst reduzieren können. Psychische Belastungen von Krebspatienten werden von behandelnden Ärzten jedoch häufig nicht erkannt. Im Aufnahmegespräch einer stationären onkologischen Rehabilitation werden zwar Belastungen und das Bedürfnis nach professioneller Hilfe abgefragt, allerdings äußern viele Krebspatienten ihre Belastungen und behandlungsrelevanten Bedürfnisse nicht. Dies kann dazu führen, dass eine eigentlich indizierte Zuweisung zu psychoonkologischen Maßnahmen nicht erfolgt und eine Unterversorgung entsteht. Im deutschsprachigen Raum gibt es bislang keine systematischen Studien zu dieser Thematik. Ziel der Studie ist es, Inhalte und Gründe für das Nicht-Erkennen bzw. Nicht-Äußern behandlungsrelevanter Bedürfnisse, Belastungen und Befürchtungen bei Rehabilitanden in der onkologischen Rehabilitation empirisch zu untersuchen. Methoden: In Studienphase 1 werden qualitative Interviews mit Rehabilitanden und Klinikärzten sowie Krebspatienten vermittelt über Selbsthilfegruppen geführt und inhaltsanalytisch ausgewertet. Darauf aufbauend erfolgt in Studienphase 2 eine quantitative Fragebogenerhebung zu drei Messzeitpunkten. Befragt werden N=400 Rehabilitanden mit Brustkrebs, Prostatakrebs oder Darmkrebs am Ende der Rehabilitation sowie 3 und 9 Monate nach der Rehabilitation.

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