Beschreibung der Studie

Empirische Untersuchungen zeigen, dass Patienten mit einer depressiven Störungen Defizite der olfaktorischen Wahrnehmung aufweisen. Die Bedeutung dieser Defizite im Rahmen depressiver Störungen ist jedoch noch nicht abschließend geklärt. Ziel der geplanten Untersuchung ist es zu überprüfen ob sich die Riechleistung im Zuge einer Besserung der depressiven Symptomatik ebenfalls verbessert oder ob die Defizite bestehen bleiben. Darüber hinaus soll überprüft werden ob die anfängliche Riechleistung einen Einfluss auf das Erholungspotential der Patienten hat. Zu diesem Zweck soll die Riechleistung von Patienten mit depressiver Störung vor, während und nach einer psychotherapeutischen Behandlung untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Überprüfung des Vorliegens von Defiziten der olfaktorischen Wahrnehmung (Wahrnehmungsschwelle, Diskrimination, Identifikation) bei Patienten mit Depression im Vergleich zu einer, in Alter und Geschlecht angepassten, gesunden Kontrollgruppe. Die olfaktorische Wahrnehmung wird in allen Dimensionen mit den Sniffin' Sticks erfasst. Veränderung der olfaktorischen Wahrnehmung (Wahrnehmungsschwelle, Diskrimination, Identifikation) im Therapieverlauf. Vorhersage der Veränderung der Symptombelastung, erfasst mittels des BDI, im Therapieverlauf auf Basis der olfaktorischen Wahrnehmung. Drei Erhebungstermine: 1) vor Therapiebeginn (im Verlauf der bzw. direkt nach den probatorischen Sitzungen), 2) nach der 12. Therapiesitzung, 3) nach der 24. Therapiesitzung.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universität des Saarlandes, Klinische Psychologie und Psychotherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patientenstichprobe: Depressive Störung als Primärdiagnose, Teilnahme an einer kognitiven Verhaltenstherapie
  • Kontrollgruppe: Gesunde Probanden

Ausschlusskriterien

  • Patientengruppe: Drogen- oder Substanzmissbrauch, dauerhafte Einnahme von Medikamenten (Ausnahme: orale Kontrazeptiva oder gelegentlich eine Kopfschmerztablette bis höchstens eine Woche vor Studienbeginn; verschriebene Psychopharmaka)
  • Kontrollgruppe: Psychische Störung, Drogen- oder Substanzmissbrauch, dauerhafte Einnahme von Medikamenten (Ausnahme: orale Kontrazeptiva oder gelegentlich eine Kopfschmerztablette bis höchstens eine Woche vor Studienbeginn)

Adressen und Kontakt

Universität des Saarlandes, Klinische Psychologie und Psychotherapie, Saarbrücken

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Häufig gestellte Fragen

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Zerebrale Strukturen die der olfaktorischen Verarbeitung dienen zeigen eine deutliche Überschneidung mit den zerebralen Zentren zur Verarbeitung von Emotionen. Wie auch für Patienten mit anderen psychsichen Erkrankungen, wie z.B. Posttraumatische Belastungsstörung und Zwangsstörung, wurden bei Patienten mit Depression Defizite der olfaktorischen Wahrnehmung festgestellt. Welche Dimensionen der Wahrnehmung (Wahrnehmungsschwelle, Diskrimination, Identifikation) von den Defiziten betroffen sind, ist jedoch nicht abschließend geklärt. Auch ist bislang offen ob es sich bei den olfaktorischen Defiziten um ein sekundäres Symptom handelt, welches im Verlauf der Symptombesserung remitiert, oder ob es sich bei den olfaktorischen Defiziten um einen biologischer Marker handelt der die Anfälligkeit der zerebralen Verarbeitungszentren für Dysfunktionen darstellt. Trifft letzteres zu würde erwartet, dass auf Basis der initialen olfaktorischen Beeinträchtigung eine Vorhersage des Therapieerfolgs möglich ist. Ziel der geplanten Studie ist es zur Beantwortung dieser Fragen beizutragen und den Zusammenhang zwischen der olfaktorischen Wahrnehmung und ihrer Veränderung im Therapieverlauf mit der Symptombelastung und Symptomveränderung im Therapieverlauf bei Depressionen zu untersuchen.

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