Beschreibung der Studie

Unklare körperliche Beschwerden, für die keine körperliche Ursache gefunden wird, sind in der hausärztlichen Versorgung häufig. Körperliche Erkrankungen können auch von einer übermäßigen Beschäftigung mit den Beschwerden und Sorge der Patientinnen und Patienten begleitet sein. Patientinnen und Patienten mit diesen Beschwerdebildern leiden an sogenannten somatoformen Störungen (nach DSM-IV) bzw. an einer somatischen Belastungsstörung (nach DSM-5, diagnostische Manuale aus dem Bereich der spezialärztlichen Versorgung). In der hausärztlichen Versorgung wird diese Störung häufig erst lange nach erstmaligem Auftreten der Beschwerden festgestellt. Dies beinhaltet unter anderem, dass viele medizinische Untersuchungen (Labortests, Überweisungen zu anderen Fachärzten) durchgeführt werden, ohne dass eine eindeutige Diagnose gestellt werden kann. Die vorliegende Studie ist Teil eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts (BeSSD-GP), das die Barrieren für die Diagnose einer somatischen Belastungsstörung in der hausärztlichen Versorgung erforscht. In der vorliegenden Teilstudie des Projekts wird eine repräsentative Stichprobe von Hausärzten nach ihrer Einschätzung hinsichtlich des Umgangs mit Patienten mit unklaren körperlichen Beschwerden und hinsichtlich der neuen Diagnose der somatischen Belastungsstörung befragt.

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Studiendetails

Studienziel Diagnose und Behandlung unklarer und belastender Körperbeschwerden in der Hausarztpraxis (Fragebogenitems)
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1222
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Praktizierende Hausärzte mit einer der Bezeichnungen Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Kinder- und Jugendmedizin, Praktischer Arzt. Tätig in einer Einzelpraxis, einer Gemeinschaftspraxis oder Praxisgemeinschaft oder in einem medizinischen Versorgungszentrum.

Ausschlusskriterien

  • kein

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Häufig gestellte Fragen

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Patientinnen und Patienten mit unspezifischen, funktionellen und somatoformen Körperbeschwerden konsultieren vorwiegend Hausärztinnen und Hausärzte. Aufgrund ihres Primärversorgungsauftrags übernehmen die Hausärztinnen und Hausärzte eine zentrale Rolle bei der Diagnosestellung und Therapie der somatoformen Störungen (nach DSM-IV) bzw. somatischen Belastungsstörung (nach DSM-5). In der hausärztlichen Versorgung werden diese Störungen häufig erst lange nach erstmaligem Auftreten der Beschwerden festgestellt und diagnostiziert. Verschiedene Faktoren scheinen dafür verantwortlich zu sein, darunter Aspekte der Arzt-Patienten-Beziehung, konzeptuelle sowie ökonomische Rahmenbedingungen. Gemäß der interdisziplinären S3-Leitlinie der AWMF 'Nicht-spezifische, funktionelle und somatoforme Körperbeschwerden' sind allerdings gesicherte Erkenntnisse zum diagnostischen Prozess aus qualitativ hochwertigen Studien unzureichend und es gibt wenig Informationen über Barrieren oder hinderliche Faktoren, welche die leitliniengerechte Diagnosestellung erschweren. Diese dritte Teilstudie schließt sich an eine Fokusgruppenstudie mit Hausärzt/innen an (DRKS-ID: DRKS00009736) und eine Interviewstudie mit Patient/innen und Hausärzt/innen an (DRKS-ID: DRKS00011380). In einem deutschlandweiten repräsentativen Survey werden Hausärzt/innen zu möglichen Barrieren im Umgang mit Patient/innen mit unklaren und belastenden Körperbeschwerden und zu ihrer Einschätzung bezüglich der DSM-5 Diagnose Somatische Belastungsstörung befragt.

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