Beschreibung der Studie

Eine Behandlungsmöglichkeit des essentiellen Tremors ist die tiefe Hirnstimulation (THS), wenn der Tremor durch Medikamente nicht mehr zufriedenstellend kontrolliert werden kann. Der essentielle Tremor zeigt sich vor allem durch das Zittern der Hände und führt zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität (z.B. Nahrungsaufnahme, Ankleiden etc.). Zur Durchführung der THS werden in einem neurochirurgischen Eingriff Elektroden in bestimmte Areale im Gehirn platziert. Durch die Stimulation dieser Hirnregion kann das Zittern reduziert werden. Bei THS zur Therapie von essentiellem Tremor (und anderen Tremorerkrankungen) kann durch die Stimulation als Nebenwirkung eine Störung des Geschmackssinnes auftreten, die sich bei Abschalten der Stimulation wieder zurückbildet (also eine von der Stimulation abhängige Geschmacksstörung). Patienten mit einer solchen stimulationsabhängigen Geschmacksstörung befinden sich häufig in einer Zwickmühle, da der Tremor unter der Stimulation zwar gebessert ist und sie so zum Beispiel wieder in der Öffentlichkeit problemlos essen und trinken können, aber gleichzeitig kaum noch etwas schmecken. Ziel der Studie ist es, die Ursache, Häufigkeit und Risikofaktoren dieses Phänomens genauer zu klären. Für die Studie wird vor und nach Implantation eines THS-Systems zur Therapie einer Tremorerkrankung eine Geruchs- und Geschmackstestung durchgeführt. Teilnehmen an der Studie können Patienten, die in unserer Klinik mit einem THS-System zur Therapie von Tremor versorgt werden.

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Studiendetails

Studienziel Vergleich der Geschmacks- und Geruchsfunktion durch Olfaktometrie und Gustometrie präoperativ sowie 6-12 Monate nach tiefer Hirnstimulation
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum FreibugKlinik für NeurochirurgieAbteilung für Funktionelle und Stereotaktische Neurochirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Erwachsene Patienten, welche im Rahmen Ihrer Tremorerkrankung mit THS (tiefe Hirnstimulation) versorgt werden und für die DTI-Bilddaten vorliegen. Der Entschluss zur THS-Therapie erfolgt nach den gängigen Leitlinien außerhalb dieser Studie.
  • Schriftlich erteilte Einwilligung.

Ausschlusskriterien

  • Patienten mit multipler Sklerose.
  • Patienten mit einer Allergie gegen Zitronensäure oder Chinin.

Adressen und Kontakt

Klinik für Neurochirurgie - Abteilung für Stereotaktische und Funktionelle Neurochirurgie, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Es handelt sich um eine prospektive Interventionsstudie, die die Ursache und Häufigkeit von stimulationsinduzierter Hypogeusie untersucht, die bei thalamischer Tiefen Hirnstimulation (THS) von medikamentös therapierefraktärem Tremor auftreten kann. Die primäre Hypothese ist, dass es mit zunehmender Nähe des stimulierten Areals zur Geschmacksbahn zu der stimulationsinduzierten Hypogeusie kommt. Als studienbedingte Maßnahmen werden präoperativ sowie 6-12 Monate postoperativ eine Rhinomanometrie, Gustometrie und Olfaktometrie durchgeführt. Die Lage des durch Stimulation aktivierten Areals in Bezug auf die Geschmacksbahn wird mit Hilfe der Stimulationsparameter und der Bildgebung berechnet, die im Rahmen der klinischen Routine erhoben werden. Die Indikationsstellung zur Operation erfolgt leitliniengerecht. Die Indikationsstellung und die Operation erfolgen außerhalb der Studie.

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