Beschreibung der Studie

Verletzungen des oberen Sprunggelenks (OSG) sind häufig und dieses Gelenk zählt beim Sport zu dem am häufigsten verletzten Gelenken. Sprunggelenkbrüche machen dabei 9% aller Brüche beim Menschen aus. Das obere Sprunggelenk (OSG) ist ein wichtiges Gelenk, welches die Verbindung zwischen dem Unterschenkel und Fuß darstellt und wesentlich zur schmerzfreien Bewegung und Gangfähigkeit des Menschen beiträgt. Die Verletzung des Außenknöchel ist unter den Brüchen des oberen Sprunggelenks eine häufige Verletzung, die isoliert, aber auch in Kombination mit dem Innenknöchel und Sprungbeinrolle auftreten kann. Infolge dieser Verletzung kann es in seltenen Fällen zu einem Verschleiß der Knorpeloberflächen, auch Arthrose genannt, in unterschiedlicher Ausprägung am oberen Sprunggelenk kommen. Wenige Langzeitdaten gibt es zur Frage zur Entwicklung dieser Arthrosen und der Beteiligung der benachbarten Gelenke (Anschlussarthrose) durch die mechanische Überlastung. Neben einer einmaligen persönlichen Untersuchung des betroffenen Fußes mit Durchführung von Röntgenuntersuchungen wird eine Fotodokumentation beider Füße durchgeführt. Bei den Röntgenaufnahmen handelt es sich um Standardaufnahmen des OSG in 2 Ebenen und des Fusses unter Belastung seitlich.

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Studiendetails

Studienziel Ausmaß posttraumatische Arthrose. Gemessen bei klinischer Untersuchung anhand des Kellgren-Scores im Röntgenbild. AOFAS-Score. Erhoben durch Fragebogen und folgender Parameter: Schmerz, Funktion, Schuhwerk, Gehstrecke (in Blocks), Oberfläche, Gangabnorm, Achse.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Else Kröner-Fresenius-Stiftung

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Volljährige, einwilligungsfähige Patienten
  • Isolierte Frakturen des Außenknöchels vom Typ Weber-B, die zwischen 2006 und 2016 an der Unfallchirurgischen Klinik der MHH mit einer Drittelrohrplatenosteosynthese versorgt wurden.
  • Nachuntersuchungsintervall mindestens 24 Monate

Ausschlusskriterien

  • Alter < 18 Jahre zum Zeitpunkt der Untersuchung
  • Demenz
  • Re-Osteosynthesen
  • Mehrfachverletzte
  • Andere Osteosyntheseverfahren als Drittelrohrplatte

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Verletzung der distalen Fibula ist unter den Frakturen des oberen Sprunggelenks eine häufige Verletzung, die isoliert, aber auch in Kombination mit der distalen Tibia und Talus auftreten kann. Zur Vermeidung posttraumatischer Schäden ist die Aufrechterhaltung/Wiederherstellung der knöchernen Anatomie, bestehend aus Innenknöchel mit distaler Tibia, distaler Fibula und Talus, essenziell. Operativ wird sie durch eine Plattenosteosynthese mit oder ohne Stabilisierung des vorderen unteren Syndesmosenbandes stabilisiert und zur Ausheilung gebracht. Die klinischen Ergebnisse der Operation der isolierten Außenknöchelfraktur werden bestimmt durch das Ausmaß des Erhalts der Abrollfähigkeit und Gehfähigkeit im oberen Sprunggelenk. Als Spätkomplikationen werden die Arthrose und die Heilung in Fehlstellung betrachtet, welche die Lebensqualität der Patienten stark mindern.

Quelle

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