Beschreibung der Studie

Die vorliegende Studie möchte aktuelle Blutverdünner mit neuen Testverfahren untersuchen. Bisher ist es nur indirekt und kaum möglich die neuen Blutverdünner über schnelle Labortests zu erkennen. Ziel soll es sein, diese in Notfallsituationen besser zu erkennen und somit eine bessere Therapie anbieten zu können. Unter diese Notfälle fallen vor allem akute Verletzungen mit Blutungen. Eingeschlossen werden einerseits gesunde Probanden, um Vergleichtests im Labor zu machen. Hiernach werden Blutproben von neurologischen Patienten zu mehreren Zeitpunkten untersucht. Hierbei handelt es sich um Patienten, die nach einem Schlaganfall oder ähnlichen Erkrankungen erstmalig auf Blutverdünner der neuen Generation eingestellt werden. Hier sollen Blutproben zum Zeitpunkt der maximalen Wirkspiegel du der minimalen Wirkspiegel untersucht werden. Ziel ist der Nachweis der sicheren Funktion der Tests.

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Studiendetails

Studienziel Änderung der ROTEM-Variablen in den klassischen ROTEM-Testen (EXTEM, NATEM, ECATEM und FIBTEM gegenüber Blutproben ohne DOAK Zugabe / Einnahme.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinikum der Universität München, Campus Großhadern

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schriftliche Einwilligung in die Studienteilnahme
  • Alter >18 Jahre

Ausschlusskriterien

  • Myelodysplastische Syndrome
  • Thrombopenie (Thrombozytenzahl < 50 /nl)
  • Angeborene Gerinnungsstörungen

Adressen und Kontakt

Klinik für Anästhesiologie, München

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Es sollen die neuen oralen Antikoagulantien Dabigatran, Edoxaban und Rivaroxaban mittels Rotationsthrombelastometrie untersucht werden. Hierzu stehen neue Test zur Verfügung, die nun im Labor und klinischen Alltag evaluiert werden sollen. Vergleichend werden die Standard Labortests zur Gerinnungsdiagnostik und substanzspezifische Labortests durchgeführt. Zudem soll die Wirkung der oralen Antikoagulantien unter Anämiebedingungen untersucht werden. Hierfür wird zunächst gesunden Probanden Blut abgenommen und entsprechend der bekannten Wirkspiegel die beiden Wirkstoffe hinzugegeben. Dann werden die neuen Test im ROTEM und die Standard Labortests durchgeführt und verglichen. Zur Evaluation im klinischen Alltag sollen neurologische Patienten untersucht werden. Hierbei handelt es sich um Schlaganfallpatienten, die auf eines der beiden Antikoagulantien neu eingestellt werden. Es sollen zu den Zeitpunkten vor Erstgabe, zum Zeitpunkt des vermuteten maximalen Wirkspiegel und kurz vor Zweitgabe (minimaler Spiegel) Blutentnahmen durchgeführt und untersucht werden. Ziel ist es, die neuen Tests im ROTEM im klinischen Alltag zu evaluieren und in Zukunft bei unklaren, unstillbaren Blutungen die neuen oralen Antikoagulantien detektieren zu können. Nachträgliche Änderung: Edoxaban wird zunehmend häufiger eingesetzt und soll daher ebenfalls in die Untersuchung einfließen, um eine mögliche Detektion mit den Tests nachzuweisen. Eine Zustimmung der Ethikkommission ist erfolgt.

Quelle

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